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HSV-Frauen geben sich in Radebeul niemals auf

Fußball, Landesklasse, Frauen.. Radebeuls Trainer Dirk Schacht fasste nach dem Spiel am Sonntag zusammen, was viele dachten: Die HSV-Damen hätten gegen seinen BC durchaus einen Punkt verdient gehabt. epu1

Mit nur elf Spielerinnen waren die Hoyerswerdaerinnen angereist. Gleich mit dem ersten Angriff kamen die spielstarken Radebeulerinnen zum 1:0. In der Folgezeit hatte der HSV immer wieder Probleme mit den schnellen BC-Flügelspielerinnen Thonig und Winkler. Dazu kam, dass sich Dana Noack nach zehn Minuten am Oberschenkel verletzte. Da keine Wechslerin zur Verfügung stand, biss sie aber tapfer die Zähne zusammen. Und die Lausitzerinnen bekamen Radebeul auch immer besser in den Griff, doch es waren die Gastgeber, die das 2:0 erzielten.

Was 1919 nach der Pause zeigte, ist schwer in Worte zu fassen. Mit viel Leidenschaft und enormem Kampfgeist sah man allen an, dass sie sich nicht geschlagen geben wollten. Der verdiente Lohn war das 1:2. Eine scharfe Eingabe von Annelie Kulik lenkte die BC-Verteidigerin ins eigene Tor (71.). Nun ging 1919 volles Risiko, traf aber eben nicht mehr.

Hoyerswerdaer SV 1919: S. Vetter, M. Müller, N. Kubaink, B. Pink, Th. Henschel, E. Küchler, A. Kulik, S. Köder, S. Müller, D. Noack, S. Haberland.