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Hoyerswerdaer Eisenbahner und TSG Bernsdorf feiern Erfolge

Meisterliga. Die Hoyerswerdaer Eisenbahner haben sich nun nach schwachem Saisonstart zu einer Einheit gefunden und konnten gegen den Dresdner SV 1910 mit 5:3 und einem ausgeglichenem Mannschafsresultat von 3050 zu 3050 knapp gewinnen. Es sah von Spielbeginn an recht ordentlich aus. jkn1

Axel Jarosch beherrschte seinen Kontrahenten Robert Nake vor allem in der zweiten Hälfte der Partie und gewann mit 3:1 und 527 zu 482 Zählern. In dieser Spur lag auch lange Matthias Hildebrand. Erst mit der letzten Bahn musste er sich Michael Schmidt mit 2:2 und 480 zu 487 Zählern geschlagen geben. "Zu viele individuelle technische Fehler verdarben mir letztlich den Lohn meiner Bemühungen", kritisierte er seine Leistung.

Lok hatte sich aber Vorteile im Mannschaftsresultat erspielt, die noch von Bedeutung sein sollten. Im Mittelpart spielte Jörg Meißner nach verschlafenem ersten Satz bis zum Schluss eine gute Partie, die er mit 2:2 und 503 zu 494 Zählern knapp gegen Torsten Engel (494) für sich entschied. Immer besser in Schwung kommt der von den Senioren wieder zu den Männern gewechselte Dietmar Gatzlaff. Mit 537 Kegeln und einem 3:1 dominierte er das Spiel gegen den favorisierten Dresdner Uwe Voigtländer (506).

Nun sollte eigentlich nichts mehr anbrennen, der Tenor der Aktiven und Kegelfans in der Kegelsporthalle. Weit gefehlt. Zwar entledigte sich Erik Jarosch knapp seiner Aufgabe mit 2:2 und 534 zu 528 Kegeln gegen Dietmar Nake, doch bei Teamchef Sebastian Hofmann war Sand im Getriebe. Nach optimistischem Beginn und erstem Satzgewinn lief in der Folge kurioserweise nichts mehr. Durch den stark auftrumpfenden und Tagesbestleistung spielenden Kontrahenten Christian Meier sich völlig von seiner spielerischen Linie abbringen lassend, musste er sich mit 1:3 und 469 zu 553 Kegeln geschlagen geben. "Nur gut, dass es noch knapp zum Erfolg reichte, so etwas darf mir nicht mehr passieren", seine Schlussfolgerungen.

Bernsdorf wieder in der Spur

Die Reise zum bisher noch sieglosen SV Burkau hatten sich die Bernsdorfer Männer derweil leichter vorgestellt. Gewarnt durch die zuletzt erlittene Heimniederlage gegen Gröditz gingen sie aber diese Partie äußerst konzentriert an. "Wir wollten den Erfolg und haben über unseren kämpferischen Einsatz wieder zu unseren spielerischen Mitteln gefunden", resümierte Teamchef Stephan Ronge nach Spielschluss. Mit 5:3 und 3214 zu 3142 Zählern wurde ein weiterer Auswärtserfolg eingefahren. Einfach wurde es den Bernsdorfern aber nicht gemacht. Die Partie stand bis zum Schluss auf der Kippe. Dieter Rudolf, wieder in hervorragender Verfassung agierend, landete den notwendigen Punktgewinn dank einer glänzend gespielten zweiten Bahn mit 553 zu 522 Zählern und einem 2,5:1,5 gegen Conrad Böhm.