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Herzdamen starten arg gebeutelt in die neue Saison

Herzberg. Auch in der kommenden Saison startet die erste Damenmannschaft des 1. VC Herzberg wieder in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes – in der Brandenburgliga. vch1

Die Zahl der Spielerinnen hat jedoch weiter abgenommen.

Aktuell besteht die Mannschaft aus elf Spielerinnen, wobei einige gesundheitlich angeschlagen, andere beruflich stark eingespannt sind - insbesondere in den Reihen der erfahreneren Volleyballerinnen. In der vergangenen Woche musste das Team erneut einen herben Verlust verkraften. Zuspielerin Lisa Teuber verletzte sich und fällt zum Saisonbeginn nun aus. Es ist also jetzt schon klar, dass in dieser Serie einige Allrounder benötigt werden.

Im Rahmen der Saisonvorbereitung wurde gegen Schildau getestet und ein 2:2 erarbeitet. In diesem Spiel zeigte sich, dass die Mannschaft gut funktioniert, wenn alle konzentriert bei der Sache sind. Nichtsdestotrotz gilt es, die wesentlichen Spielelemente zu festigen und kontinuierlich zu verbessern. Dies bleibt eine schwierige Aufgabe ohne aktiven Trainer im derzeit einmal wöchentlichen Training. "Aktuell sind unser Kampfgeist und der Spaß am Volleyball die wesentlichen Elemente, um das Ziel Mittelfeldplatz am Saisonende zu erreichen. Wir sind auch gespannt auf die Neuen, die Aufsteiger von Blau-Weiß Brandenburg und dem Saarower VSV ", so Kapitänin Carolin Lienau. Auch der frühere Trainer Helge Lehmann versucht die Mädels in der kommenden Saison wieder so oft als möglich am Spielfeldrand zu unterstützen und ihnen somit einige Last von den Schultern zu nehmen.

Den ersten Spieltag dieser Brandenburgliga-Saison dürfen die Herzdamen am Samstag, 8. Oktober, gleich in der heimischen OSZ-Halle bestreiten. Die Gastmannschaften aus Brandenburg und Zepernick gehen bereits 10 Uhr ans Netz. Gegen 12 Uhr werden die Herzbergerinnen dann den Liganeuling aus Brandenburg testen, bevor es anschließend gegen das junge und starke Team aus Zepernick auf Punktejagd geht.

Die Herzdamen und alle Nachwuchsteams hoffen auch in dieser Brandenburgliga-Saison auf die Unterstützung des heimischen Publikums.