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| 02:42 Uhr

Heimsieg ohne Glanz für die TSG Lübbenau

Brandenburgliga. TSG Lübbenau – MTV 1860 Altlandsberg 28:26 (12:13). esc1

Es war ein schmeichelhafter Sieg der Lübbenauer und gewiss kein Spiel, das den Erwartungshaltungen der Zuschauer gerecht wurde. Denn bis in die Schlussphase waren die Gäste aus Altlandsberg das bessere Team.

Der MTV kämpfte eindrucksvoll um die Weitergabe der roten Laterne und überzeugten mit einem druckvollen Spielaufbau. Ein beweglicher und körperaktiver Deckungsblock kontrollierte die Angriffsaktionen der Lübbenauer. Ein 4:6 der Gäste konnte Oliver Pipiale zum 6:6 ausgleichen, doch leichte Ballverluste verhinderten mögliche Führungstreffer für die TSG. Die Gäste nutzten Wurflücken in einem unbeweglichen Deckungsblock der Hausherren und setzten die Treffer zum 7:10. Auch bis zum 10:13 waren sie das bessere Team auf dem Parkett. Lars Kasper im Tor der Hausherren verhinderte weitere Torchancen der Gäste und Nicola Kuhlmey verkürzte zum 12:13-Halbzeitstand.

Den zweiten Abschnitt eröffneten die Spreewälder in Unterzahl. Justin Suhl traf dennoch zum 13:13 und Felix Scheppan setzte den ersten Führungstreffer zum 14:13 für seine Mannschaft. Fehlpässe der Hausherren wurden aber weiterhin mit Gegentreffern bestraft und die Gäste hatten sich beim 14:17 wieder einen Drei-Tore-Vorsprung gesichert. Eine offensive TSG-Deckung störte den Spielaufbau des Gegners in der Folge und verleitete den MTV zu Fehlwürfen. Mit drei Toren in Folge war der Spielstand zum 17:17 ausgeglichen. Beide Mannschaften suchten nun die Vorentscheidung. Die Angriffsaktionen der Hausherren, ohne gezielte Laufarbeit und mit wenig Tempo vorgetragen, waren vom Gegner leicht zu kontrollieren. Erst beim 22:22 kamen die Spreewälder besser ins Spiel und Sewald setzte die Führungstreffer zum 24:22. Bis zum 27:26 (58.) blieb der Sieg auf der Kippe, doch am Ende jubelte die TSG über den knappen 28:26-Heimsieg. Es war ein Spiel, in dem die TSG unter ihren spielerischen Möglichkeiten blieb. Doch am Ende zählte das Resultat und so überwog die Freude über zwei wichtige Punkte.