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| 02:41 Uhr

HC spielt miserable Hälfte

Brandenburgliga, Männer. Zum direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt reiste der HCL zu den Randberlinern des SSV Falkensee. P. Wanitschka

Vor dem Spiel stellten sich die Kurstädter auf ein kampfbetontes Spiel ein, bei dem man von Beginn an hellwach sein musste, um nicht in Rückstand zu geraten. Doch genau diesen Auftakt verpatzte Liebenwerda.

Falkensee spielte sich schnell, wendig und agil eine 7:1-Führung heraus, ehe man auch nur einen Schritt ins Spiel gefunden hatte. In der fälligen Auszeit nach neun Minuten rüttelte das Trainergespann Große/Holling die Mannschaft wach und stellte die Abwehr defensiver ein. Doch auch die nächsten Minuten zeigten keine Besserung. Falkensee nahm nun einen Gang heraus, doch auch das reichte noch zum Verwalten des Vorsprungs.

Während sie in der Abwehr immer wieder die Lücken in der löchrigen HCL-Abwehr fanden, mühte man sich selbst ideenlos im Angriff und kam nur mühsam zum Torerfolg. So fiel es den Gastgebern leicht, die Distanz zu wahren und über die Spielstände 10:4, 14:8 und 17:10 sehnte sich der HC dem Pausenpfiff beim 19:12-Halbzeitstand entgegen. In dieser enttäuschenden Hälfte verspielten die Kurstädter durch ihr statisches Spiel in Abwehr wie Angriff eine gute Ausgangsposition für die zweiten 30 Minuten.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Zwar fanden die Gäste über ihre 6:0-Abwehr nun besser ins Spiel, doch da auch der Gastgeber wieder mit der ersten Garde auflief, konnte man zunächst nicht verkürzen. Dennoch war es spürbar, dass die kompakte Defensive den Gastgebern schlechter schmeckte und dass der Ball im Angriff bei Liebenwerda nun auch besser lief.

Beim 27:20 hatte man Mitte der zweiten Hälfte den Rückstand trotz gefälligerem Spiel immer noch nicht verkürzen können. Doch nun bäumte sich ein Widerstand in der Mannschaft auf. Über das 29:24 kämpften sich die HCL-Mannen heran und beim Tor zum 29:27 war der Anschluss wieder hergestellt.

Leider kam dieser Ruck zu spät und so gelang es Falkensee, die letzten zwei Minuten herunterzuspielen. Die Kurstädter verloren verdient dank der miserablen ersten dreißig Minuten.

Nun hat der HC zwei Wochen Zeit, den Rückschlag auszuwerten und die Lehren aus dem Spiel zu ziehen, ehe man am ersten Novembersamstag den selbsternannten Aufstiegsfavoriten aus Brandenburg/Havel zum Heimspiel empfängt.

HC Bad Liebenwerda: Tor: O. Böhme, P. Rieger. Feld: M. Dietrich (10), R. Kasprzak (1), F. Henkelmann, H. Rabe (7), C. Lenk (2), M. Pulz (7), M. Dielefeld, P. Wanitschka (2), T. Preibisch.