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| 02:51 Uhr

Harte Deckungsarbeit zahlt sich früh aus

Wildau. Der HC Spreewald hat das LDS-Derby in Wildau überraschend klar mit 38:18 gewonnen. Im Vorjahr war diese Begegnung noch Unentschieden ausgegangen. red

Mit Steffen Löwendorf trafen die Gäste auf einen ehemaligen Spieler aus den Jahren 2009 bis 2011. Das Team um Mirko Wolschke wusste also um die Stärke des Gegners, zudem fehlten mit Markus Bischoff und Pascal Freund zwei Akteure.

Das Spiel wurde ab Minute eins von den Spreewäldern bestimmt. Wildau hatte Anwurf, doch in Führung gingen die Gäste durch Jens Kranick. Die Gurkenstädter arbeiteten weiter hart und machten es Wildau schwer, Druck und Zug zum Tor zu entwickeln. So zogen sie nach kurzer Zeit schon mit vier Toren davon. Der Wildauer Trainer nahm bereits nach sechs Minuten eine Auszeit, jedoch sahen die Zuschauer keine Veränderung im Spiel der Gastgeber. Der HC puschte sich jetzt mehr und mehr und motivierte sich gegenseitig. Immer wieder brachten die Gäste schnelle Angriffe im Tor unter. Besonders starke Leistung zeigten Nils Werner und Jens Kranick. Die beiden Spieler erzielten nach 20 Minuten die Hälfte aller Tore des HC Spreewald. So beanspruchten die Gäste zur Pause eine 19:11-Führung für sich.

Nach dem Seitenwechsel ging das fröhliche Torewerfen auf Seiten des HC weiter. Erstaunlich war, dass sich fast alle Spieler in die Torschützenliste eintrugen. Die Gastgeber konnten sich zu keiner Minute des Spiels auf den Gegner aus dem Spreewald einstellen. Mit der Zeit wurde der HC jedoch nachlässig und verfehlte oftmals das Tor. Es schlichen sich nun mehr technische Fehler ein, trotzdem wurde den Vorsprung weiter ausgebaut. Das Prunkstück an diesem Tag auf Seiten der Spreewälder war die Abwehr. Es gelangen den Wildauern in Halbzeit zwei nur sieben Treffer. Garanten für die harte, aber faire Deckungsarbeit waren Jörn Grötschel und Steven Schnitzer. Falls die Gastgeber doch einmal einen Wurf auf das Tor brachten, waren Daniel Wegner und Florian Kleindienst oftmals zur Stelle.

HC Spreewald: Tor: Florian Kleindienst, Daniel Wegner. Feld: Jörn Grötschel (1), Chris Guhrenz (2), Paul Schwebel (2), Eric Zimmermann, Toni Koppatz (3), Marcel Otto (3), Christian Dressel (2), Jens Kranick (9/2), Nils Werner (10/1), Pascal Würfel (2), Steven Schnitzer (2).