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Guben verspielt Führung gegen den VfB Krieschow

Alexander Rozinski (links) bezwang den Krieschower Roland Wolff mit 3:1.
Alexander Rozinski (links) bezwang den Krieschower Roland Wolff mit 3:1. FOTO: Günter Minack
Guben. Der ESV Lok Guben hat Krieschow erneut nicht bezwingen können und steht nun am Wochenende etwas unter Druck. Denn um nächstes Jahr in der 1. Landesklasse zu spielen, muss gegen Schwarze Pumpe ein Unentschieden her. red/swr

Der ESV Lok Guben hat in Krieschow 8:8 gespielt. Damit prangte exakt das selbe Ergebnis wie in der Hinrunde im Herbst 2014 am Ende an der Anzeigetafel. Dabei standen die Zeichen für die Neißestädter lange Zeit auf Sieg, denn zwischenzeitlich führten sie bereits mit 6:3 und 8:5. Doch die Gastgeber des VfB Krieschow bewiesen, warum sie nur knapp hinter dem ESV auf Platz drei der Tabelle stehen, und kämpften sich noch heran.

Eine der tragischen Figuren war Klaus Wende, der die gegnerische Nummer eins Daniel Harmel schon am Rande der Niederlage hatte, denn er führte 2:1 nach Sätzen und 10:6 im vierten Satz, ehe der Krieschower das Match noch drehen konnte. Auch Markus Friedack, der zum ersten Mal in dieser Saison ohne Einzelpunkt blieb, war enttäuscht. Um den 2. Platz zu verteidigen, der sicher zum Erreichen der neustrukturierten 1. Landesklasse Süd genügt, muss der ESV Lok Guben im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag mindestens unentschieden spielen. Zu Gast ab 14 Uhr in der Europaschule ist der Tabellenvierte VfB Schwarze Pumpe. Alle Gubener Tischtennis-Interessierten sind bei freiem Eintritt dazu eingeladen. Für den ESV Lok Guben spielten: Wende 0,5, Rozinski 1,5, Trzebny 2, Sandecki 2, Sobotta 1,5, Friedack 0,5.

Lok II besiegt Kolkwitz 10:4

Der zweiten Herrenmannschaft des ESV Lok Guben gelang währenddessen ein in dieser Höhe nicht erwarteter 10:4-Heimsieg über den Kolkwitzer SV. Besonders Mannschaftsführer Jens Bäcker wusste mit vollen 3,5 Punkten zu gefallen, eindrucksvoll sein 3:0 über die Kolkwitzer Nummer eins Detlef Irrgang. Jörg Trempler, Wieslaw Cichon (je 2,5) und Kazimierz Sokalski (1,5) komplettierten den Heimsieg. Vor dem letzten Spiel rangiert die ESV-Reserve auf Platz fünf der 2. Landesklasse und könnte am Ende noch einen Rang nach oben klettern.

Mit dem dritten Sieg in Folge erreichten die dritten Gubener Herren erstmals seit dem 3. Spieltag wieder ein positives Punktverhältnis und damit Platz sechs der 3. Landesklasse. Das 10:4 beim LSV Cottbus war nie in Gefahr, Ersatzspieler Andrzej Waruszewski (Lok V) brillierte mit 3,5 Zählern genau wie Marek Macho-Michalak. Lok IV und VI empfingen zu einem Nachholespieltag in der Kreisklasse Spree-Neiße Werben III und gewannen 8:2 beziehungsweise 7:3. Veränderungen in der Tabelle gab es dadurch keine, Lok IV steht bereits als Vize-Kreismeister fest, ebenso zementiert ist der vorletzte Rang von Lok VI. Ohne wahren Wert blieb das 10:0 des ESV-Nachwuchses über das Cottbuser TT-Team V, denn der Kreisliga-Gegner trat nicht an.