ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:50 Uhr

Gießmannsdorfer Mädchen erkämpfen sich Bronze

Im Spiel um Platz drei hatte die SG Gießmannsdorf nach Neunmeterschießen die Nase vorn.
Im Spiel um Platz drei hatte die SG Gießmannsdorf nach Neunmeterschießen die Nase vorn. FOTO: Hottas
Luckau. Die B-Juniorinnen der SG Gießmannsdorf haben sich am Samstag bei den Hallenlandesmeisterschaften in der Luckauer Gymnasiumhalle einen tollen dritten Platz erkämpft. Damit übertraf die Mannschaft die Erwartungen der Trainer und Betreuer sowie ihre eigenen. Franka Schulz

Angeführt wurden die B-Mädchen von Nadine Schneider, die aufgrund ihres Geburtsjahres noch sowohl bei den B-Mädchen als auch bei den Frauen spielen darf. Mit ihrer Erfahrung und Spielübersicht brachte sie die nötige Ruhe und Selbstvertrauen in die Mannschaft. Die Vorrundengegner FC Energie Cottbus, SG Schwielowsee und SV Frankonia Wernsdorf waren, wie auch die anderen vier Teilnehmer der Endrunde, aufgrund ihrer Platzierung in der aktuellen Saison von der Papierform wesentlich stärker einzuschätzen. Dass es bei einem Hallenturnier aber anders kommen kann, hat diese Meisterschaft wieder einmal bewiesen.

Im ersten Spiel wurde der Favorit Energie Cottbus dieser Rolle auch gerecht. Allerdings setzten die Gießmannsdorfer Mädchen die Mannschaft aus Cottbus mächtig unter Druck, diese gewann am Ende aufgrund ihrer stärkeren Individualisten aber verdient mit 5:2. Da sowohl das zweite Spiel gegen Wernsdorf mit 4:1 als auch das letzte Vorrundenspiel gegen die SG Schwielowsee mit 5:3 gewonnen wurde, standen die SG-Mädels verdient unter den besten vier Mannschaften.

Das Halbfinale gegen den Sieger der anderen Vorrunde, dem FSV Babelsberg, ging unglücklich mit 1:2 verloren. Dabei hatte Gießmannsdorf mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Im Spiel um Platz drei gegen den 1. FFC Turbine Potsdam stand es bei ertönen der Schlusssirene 1:1, das Neunmeter-Schießen musste über die Medaillen entscheiden. Dabei hatten die Gießmannsdorfer Spielerinnen die besseren Nerven und mit Isabell Heinrich eine an diesem Tag sehr gute Torfrau. Sie hielt die ersten beiden Strafstöße der Potsdamerinnen und da auf Seiten von Gießmannsdorf Nadine Schneider und Isabell Brockt souverän verwandelten, war der dritte Platz und somit die Bronzemedaille der Lohn für diese gute Leistung.

Die für die Gießmannsdorfer Mädchen antretende Spielerin Isabell Brockt wurde außerdem noch als beste Torschützin des gesamten Turniers ausgezeichnet.

Hallenlandesmeister wurde der FSV Babelsberg 74, der das Finale gegen den FC Energie Cottbus mit 1:0 gewann.