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Für Großkoschen geht es um alles: Bundesliga-Aufstieg ist das Ziel

Großkoschen hat mit Tobias Kolba (l.) und Norman Tuppatsch sowie Daniel Lehmann und Oliver Noack zwei Eisen im Feuer.
Großkoschen hat mit Tobias Kolba (l.) und Norman Tuppatsch sowie Daniel Lehmann und Oliver Noack zwei Eisen im Feuer. FOTO: lrs1
Großkoschen/Moers. Bei den Radballern des RSV Großkoschen schlägt am heutigen Freitag der Pulsschlag höher. Denn in Moers (Nordrhein-Westfalen) kämpfen gleich zwei Mannschaften des Vereins um den Aufstieg in die 1. lrs1

Bundesliga. "Mindestens ein Team muss es schaffen", gibt Norman Tuppatsch die Marschroute vor. Insgesamt sechs Mannschaften kämpfen um die begehrten ersten drei Plätze, die die Qualifikation zur Beletage bedeuten.

Der RSV Großkoschen hat mit Tobias Kolba und Norman Tuppatsch sowie dem Duo Daniel Lehmann und Oliver Noack gleich zwei Eisen im Feuer. Beide Teams müssen im ersten Spiel um 8 Uhr gegeneinander antreten. "Die extrem frühe Anstoßzeit ist sehr ungewöhnlich, da gilt es um 6 Uhr aufzustehen", sagt Tuppatsch, der erst am Donnerstagabend mit dem Flugzeug über Düsseldorf nachgereist war. Die anderen Spieler, rund 30 Fans und die Räder sind bereits gestern Morgen ins 670 Kilometer entfernte Moers gefahren. Eine "Hackordnung" gibt es im vereinsinternen Duell nicht. "Jeder will gewinnen und wird alles geben, letztlich entscheidet die Tagesform", ist sich Norman Tuppatsch sicher.

Für die Großkoschener ist das Turnier der Abschluss einer überragenden Saison. Beide Mannschaften hatten in der 2. Bundesliga Nord die Plätze zwei und drei belegt und sich somit für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Anfang September setzten sie sich dann vor heimischer Kulisse im ersten Halbfinale durch.

In Moers stehen insgesamt 15 Begegnungen auf dem Programm. Weitere Kontrahenten der Lausitzer sind RSV Kissing, KSC Leipzig sowie RSV Waldrems I und II.

"Die Anspannung vor so einem Turnier ist riesig", weiß Norman Tuppatsch aus eigener Erfahrung, der mit seinem Teamkollegen Tobias Kolba schon mehrfach an Aufstiegsturnieren teilgenommen hat. "Vielleicht hilft uns diese Erfahrung etwas, denn an solch einem Tag entscheidet auch der Kopf."