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| 02:45 Uhr

Forsterin legt sich in die Kurven

FOTO: Sexy Cycling Kalender
Forst/Siebnen. Für die Liebe zog Kristin Schulz von der Lausitz in die Schweiz. Ihre Hobbys, Radfahren und Modeln, behielt sie bei. Nun erscheint ein Kalender, der beide Leidenschaften verbindet. Für ihn legte sich die Forsterin in die Kurven. Linda Haazipolo

Seit fünf Jahren lebt die einstige Forsterin Kristin Schulz nun in der Schweiz. Die Liebe zu dem Radsportprofi Giuseppe Atzeni hat sie zu dem Umzug verleitet. Die Steher-Legende hatte sie bei einem Rennen auf der Forster Bahn kennengelernt. Gemeinsam mit ihm entstand auch die Idee zum Kalender der besonderen Art. Ihr Lebensgefährte hatte schon seit einiger Zeit darüber nachgedacht, einen Kalender für Radsportler herauszubringen. "Aber ein Kalender nur mit Fahrrädern - das kann nicht klappen, den schaut sich keiner an", erzählt Kristin Schulz grinsend. Sie hatte die Idee, die Sportgeräte mit schönen Frauen auszustatten und hat das Projekt Radsportkalender dann angepackt.

Schon zum zweiten Mal erscheint nun im November der Sexy-Cycling-Kalender der Forsterin. Auch für das Jahr 2014 gibt es schon einen Kalender, der mit einer Auflage von 2500 Exemplaren gedruckt wurde. Er hat sich gut verkauft. "Die Kalender sind sogar in viele verschiedene Länder verschickt worden. Bis nach Italien, Russland, viele gingen nach Taiwan und einige sogar auf Inseln, deren Namen ich vorher in meinem Leben noch nicht gehört hatte", so die Forsterin. Weil das Experiment auf Anhieb so gut geklappt hat, wird die Auflage für den Kalender 2015 verdoppelt. "Etwa 5000 Stück wird es geben", verrät Kristin Schulz, die selbst gerne auf dem Rad unterwegs ist. Sie fährt Mountainbike und Rennrad, ist als Hobbysportlerin auch bei Radrennen dabei. "Dass die Mädchen im Kalender nicht nur hübsch sind, sondern auch etwas mit dem Radsport zu tun haben, war mir wichtig", erzählt sie. Und so posierten für den Kalender nur Frauen leichtbekleidet und in sexy Posen, die in ihrer Freizeit auch tatsächlich regelmäßig zum Trainieren auf das Rad steigen. "Triathletinnen, Bikerinnen, Rennradfahrerinnen und sogar eine, die regelmäßig Downhill fährt, ist dabei", erzählt die Forsterin. In leichter Sportkleidung posieren die Schweizerinnen auf hochwertigen Sporträdern.

Auf dem Titelblatt des Kalenders ist Kristin Schulz abgelichtet. Schließlich hat sie auch schon früher, noch in der Lausitz, regelmäßig gemodelt. "Daher konnte ich auf den Shootings für den Kalender auch ein paar gute Tipps geben", sagt sie. An drei Tagen hat ein professioneller Sportfotograf die Kalenderbilder in der Schweiz geschossen.

Er hat die Sportlerinnen, aber auch die Fahrräder und Funktionsbekleidung auf den Bildern passend in Szene gesetzt. Denn die Sportgeräte sind auf den Bildern keineswegs nur Beiwerk. Namhafte Sponsoren wie der Fahrradhersteller Merida und der italienische Radsportbekleidungshersteller Giordana haben als Sponsoren den Sexy-Cycling-Kalender unterstützt. "Beim Kalender im letzten Jahr waren sogar mehr die Räder im Vordergrund. In diesem Jahr stehen die Mädels und die Räder gemeinsam im Fokus", erzählt Schulz. Die Kulisse für die Bilder fand das Kalender-Team in den schönsten Ecken der Schweiz. Die Aufnahmen sind auf dem Gotthardpass, am Zürichsee und vor der Schweizer Flagge entstanden. Während im letzten Jahr die meisten Exemplare ins Ausland verkauft wurden, war es der Hobbysportlerin dieses Mal wichtig, dass der Kalender auch in der Schweiz gut ankommt. Daher hat sie die landestypischen Hintergründe gewählt.

Für den neuen Kalender gibt es schon jetzt mehr als 200 Vorbestellungen über das Internet, obwohl er erst Mitte November erscheinen wird. "Viele davon kommen aus der Schweiz", freut sich die Sportlerin. Das könnte auch daran liegen, dass Kristin Schulz es durch den in der Schweiz bisher einzigartigen Kalender schon zu ein bisschen Berühmtheit gebracht hat. Zeitungen haben über den Kalender und ihre Macherin berichtet. Sogar ins Fernsehen hat sie es zur Premiere des Kalenders 2014 bei den Sixday-Nights Zürich, einem Sechstagerennen in der größten Stadt der Schweiz, geschafft. In diesem Jahr wird sie den neuen Kalender dort wieder der Sportwelt präsentieren.

Auch für das nächste Jahr hat die sportliche Forsterin schon große Pläne. Schließlich haben bei ihr schon etliche Frauen angefragt, ob sie den Kalender nicht auch in einer Version mit Männern machen könnte. "Wenn es in diesem Jahr gut läuft, dann versuchen wir es auch mal mit einem zusätzlichen Männerkalender in kleiner Auflage", verrät sie.