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Forster Sportler ziehen Bilanz

Für ihren besonderen Einsatz wurden Alexander Stein, Gabriele Ruben, Daniel Koska und Anke Urban auf der Mitgliederversammlung des ESV Forst mit Präsenten geehrt. Der Vorstand des Eisenbahnersportvereins hatte seine Mitglieder eingeladen, um Bilanz zu ziehen, was im vergangenen Jahr erreicht worden war. des des/wr/sha wr sha

Die Ergebnisse im Einzelnen stellten die Abteilungen Schwimmen, Fußball, Tischtennis und Gymnastik in ihren Berichten vor. Vereinsvorsitzender Heido Briesemann, der ebenso wie der gesamte Vorstand entlastet wurde, würdigte den hohen Einsatz der Übungsleiter und Trainer. Als besondere sportliche Erfolge wertete er unter anderem die Landesmeistertitel für Schwimmerin Laura Schmidt über 800 Meter sowie Jürgen Geißler und Werner Kleinert im Tischtennis.

Die ersten Störche auf der Ostroute sind in der Niederlausitz eingetroffen. Das hat Peter Domke, der Weißstorchbetreuer für die Altkreise Cottbus-Land und Forst, beobachtet. Nachdem er bereits Mitte März feststellte, dass ein Storch in Maiberg eingeflogen ist, hat er zum Monatsende den ersten Storch in Gahry erblickt. Dort hat sich Adebar in seinem Nest niedergelassen. Auch die Einwohner von Terpe freuen sich über die Ankunft ihres Storches, den sie wegen seines Ringes aus dem Nachbarland liebevoll "Der Pole" nennen. Ortsvorsteher Dieter Freißler erzählt: "Er hat seine Wiesen inspiziert und am Dienstagmittag seinen Horst in Besitz genommen. Ich habe ihn dort beim Stubenreinigen angetroffen und fotografiert." Am Mittwoch beim Frühstück flogen fünf weitere Störche über das Grundstück. Dieter Freißler rief daraufhin bei der "Storchenmutter", Steffi Kiethe an, die ihm berichtete, dass just in diesem Moment ein Weibchen beim Storch im Horst gelandet war. "Insgesamt sind wir also guter Hoffnung auf die jetzt bei uns beginnende Storchensaison 2015", erklärt Dieter Freißler. Die ersten Störche wurden jetzt auch in der Gubener Region gesichtet. Ein Pärchen war vor wenigen Tagen auf einer Wiese in Schenkendöbern auf Nahrungssuche. Der Uhrzeit zufolge muss es sich um das zweite Frühstück handeln. Allerdings zeigte sich Adebar sehr kamerascheu und zog sich schnell Stück um Stück auf dem weiten Feld zurück. Nicht einmal die Frage konnte geklärt werden, zu welchem Horst das Storchenpaar gehört. Zur Auswahl stehen immerhin einige, wie in Bärenklau oder Taubendorf.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese hat inzwischen 1111 Gäste in seinem Berliner Büro empfangen. "Ein Mitglied einer 50-köpfigen Gruppe sorgte mit seiner Fahrt ins Paul-Löbe-Haus mit anschließender Teilnahme an einer Plenarsitzung für eine Schnapszahl", berichtet er. Die Zahnärztin Berit Strathemann aus Spremberg war Besucherin 1111 - und erhielt ein kleines persönliches Geschenk vom Politiker. "Besonders freut es mich, dass in den vergangenen Monaten auch viele Schulklassen zu mir nach Berlin gekommen sind", sagt Ulrich Freese. "Denn bei den jungen Menschen liegt mir eine Vermittlung der parlamentarischen Demokratie besonders am Herzen."

Kein Aprilscherz: Der Haushaltsausschuss der Stadt Guben hat sich am 1. April auf einer Sondersitzung mit dem Haushalts- und Konsolidierungskonzept für die kommenden Jahre beschäftigt. Bis zum Jahr 2020 will die Stadt eigenen Angaben zufolge wieder schuldenfrei sein. Allerdings müssen die Ausschussmitglieder angesichts der Terminwahl wohl doch etwas irritiert gewesen sein. Nicht eine Nachfrage gab es aus der Runde. Dafür hatte Kämmerer Björn Konetzke eine Neuigkeit: Die geplante Erhöhung der Grundsteuer wurde noch einmal korrigiert. Das Ergebnis: Bei der Grundsteuer B für landwirtschaftliche Betriebe wird es günstiger, bei der Grundsteuer A für private Grundstücksbesitzer hingegen teurer. Bleibt für die Betroffenen nur die Hoffnung, dass zumindest das nur ein Aprilscherz war.

Vom Winde verweht wurde die geplante Veranstaltung "Cottbus zeigt Flagge - Landesfahne in XXL" in dieser Woche vor der Stadthalle. Die Charity-Aktion von BB-Radio musste wegen des Wetters abgesagt werden, so Kerstin Stooff vom Radiosender. Selbstverständlich werde die Jugendfeuerwehr Cottbus die versprochenen 500 Euro erhalten, ergänzt sie.