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Feiertag in Neu Haidemühl

Spremberg. Am Samstag wird gefeiert in Neu Haidemühl. Die Judoka vom KSC Asahi Spremberg haben den vorzeitigen Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft und wollen ihre Saison im letzten Kampf krönen. Mittendrin sind auch zwei Olympia-Teilnehmer aus Spremberg. red/swr

An diesem Samstag steigt in Neu Haidemühl das große Finale der 2. Judo-Bundesliga. Der designierte Meister KSC Asahi Spremberg empfängt dazu um 18 Uhr den Judoclub Bushido Köln. Nach dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft wollen die Spremberger Judoka natürlich ihre weiße Weste behalten und auch den letzten Kampftag erfolgreich bestreiten.

Ob der Tabellenfünfte, der bislang zwei Punkte auf dem Konto hat, die Spremberger Jungs ernsthaft gefährden kann, wird man erst am Samstagabend sehen. Ein Sieg gegen die bislang ungeschlagenen Lausitzer wäre auf jeden Fall etwas für die Kölner Geschichtsbücher. "Ein Selbstläufer wird der letzte Kampftag definitiv nicht. Ich denke wir können uns nur selber schlagen und da liegt die Gefahr", mahnt Sprembergs Trainer Mike Göpfert. "Unsere Jungs müssen trotz vorzeitiger Meisterschaft die Spannung halten und auch gegen Köln höchstkonzentriert auf die Matte gehen."

Und wie die Spremberger erstmals mit der Favoritenrolle umgehen, werden die Zuschauer auch erst am Samstag erfahren. Die Lausitzer haben zwar alle ihre vier bisherigen Kämpfe gewinnen und sich so erstmals nach 2011 für die höchste Judo-Klasse in Deutschland qualifizieren können, als Aufstiegsanwärter war aber vor allem Bundesliga-Absteiger Bayer Leverkusen gehandelt worden, der vor wenigen Wochen 12:2 abgewatscht wurde vom KSC Asahi Spremberg.

Laut Verein werden fast alle Kämpfer einsatzbereit sein am finalen Kampftag. Die Spremberger Trainer haben also die Qual der Wahl. Bereits ab 16.30 Uhr beginnt diesmal der Einlass für die Zuschauer. Die beiden Spremberger Olympia-Teilnehmer von Rio Mareen Kräh (Judo) und Stefan Kiraj (Kanu) werden ab 17 Uhr den Fans Rede und Antwort stehen und eine Autogrammstunde geben. Nach der Bundesliga-Begegnung soll dann natürlich ordentlich gefeiert werden. "Egal wie das Ding am Ende ausgeht", so Präsident Dirk Meyer. Denn eine unvergessliche Saison ist es jetzt schon. Für die Fans wird es nach der Siegerehrung durch den Vizepräsidenten des Deutschen Judobundes Volkmar Schöneburg Freibier geben. Wer dann noch nicht genug hat ist eingeladen, zusammen mit der Mannschaft im Bowlingcenter den Aufstieg zu feiern.