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Endlich wieder ein Doppelpunktgewinn für den TSV

Brandenburgliga, Frauen. Am Sonntagnachmittag wollten die Frauen des TSV Germania Massen auswärts beim Tabellenletzten Wildau zurück in die Spur finden. K. Richter

Bisher konnte der HSV in dieser Serie kein Spiel gewinnen. Das sollte auch so bleiben. Doch leicht war es keinesfalls.

Massen begann sehr souverän. Über schöne Spielzüge erzielten die Germania-Frauen in der 8. Minute das sechste Tor in Folge (drei davon von Ulrike Richter). Bis zum 1:9 reagierte Wildau nur, doch dann kam die erste Auszeit der Heimmannschaft und nun begann auch der HSV Handball zu spielen.

Drei Tore in Folge bewiesen, der Trainer hatte ein glückliches Händchen. Die Deckung des TSV stand auf einmal wie ein Käse. Die Löcher wurden vom Gegner genutzt und in Tore verwandelt. Die Massner Spielerinnen hingegen nutzten ihre Chancen nicht konsequent und so zeigte die Anzeigetafel in der 24. Minute ein 7:12. Auch der Halbzeitstand zeigte genau diese Fünf-Tore-Führung, was allerdings nicht zufriedenstellend war.

Von einer Steigerung war in der zweiten Halbzeit jedoch nicht viel zu sehen. Im Gegenteil: Wildau verkürzte den Abstand, angetrieben vom heimischen Publikum und motiviert durch ungenaue TSV-Würfe. Und so kam es wie schon oft in den letzten Spielen: In der 46. Minute jubelten die HSV-Fans über das 19:19.

Es blieb eine Zitterpartie. Nach einer Roten Karte für Lisa Walter stand es kurz vor Schluss 23:24. Anja Barth parierte den folgenden Torwurf und Romy Freigang und Betty Walter entschieden in der letzten Minute die Begegnung für den TSV.

TSV Germania Massen: Tor: A. Barth, K. Müller. Feld: U. Richter (4), R. Freigang (2), N. Stemmer (2), A. Beer (3), M. Stary (3), B. Walter (2), K. Schädlich (1), N. Burghardt (9), M. Hänsel, L. Walter.