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Endlich die ersten Punkte erkämpft

Nicht alltäglich: ein Tor im Rückwärtsfallen von Marian Siebert.
Nicht alltäglich: ein Tor im Rückwärtsfallen von Marian Siebert. FOTO: rhl1
Lübbenau. Im vierten Spiel hat es endlich geklappt. Die TSG Lübbenau 63 holte gegen die seit drei Spielen ungeschlagenen Wildauer die ersten Punkte und gewann mit 27:22. G. Wenzel

Die Gäste um ihren erfahrenen Spieler Sebastian Kroll gingen gleich nach ihrem Anwurf in Führung. An diesem Samstag zeigten die Lübbenauer jedoch den geforderten und versprochenen Kampfeswillen von Beginn an. Durch einen bärenstarken Lars Kasper wurden die Bälle in der Abwehrreihe erkämpft und Justin Suhl netzte zum 4:2 ein. Mit Hilfe zweier verwandelter Siebenmeter durch Kapitän Nicola Kuhlmey und einem weiteren Treffer von Justin Suhl zeigte die Anzeigetafel ein 7:4 für Lübbenau (8.). Die zahlreichen technischen Fehler der Vorwochen wurden diesmal verringert, jedoch noch nicht vollständig abgestellt. Folglich glichen die Gäste zum 7:7 aus.

Die geforderte Auszeit des Lübbenauer Trainers fruchtete trotz einiger Spielerwechsel zunächst nicht. Beim 7:9 suchte der TSG-Angriff wieder vermehrt den Raum zwischen den gegnerischen Akteuren. Die regelwidrigen Unterbindungen dieser Aktionen ahndeten die Unparteiischen mit Hinausstellungen der HSV-Spieler. Dustin Trenkmann, Hendrik Wahnschaffe und der wieder genesene Thomas Werban drehten den Rückstand. Weitere Treffer durch die Rückraum- und Außenpositionen brachten Lübbenau zur Pause mit 18:14 in Führung.

Mit dem Treffer zum 20:16 durch Henrick Wahnschaffe läuteten beide Mannschaften eine Durststrecke ohne Treffer von über sechs Minuten ein. Erst Nicola Kuhlmey löste die Anspannung in der 42. Minute mit einem seiner vier verwandelten Siebenmetern. TSG-Torwart Lars Kasper hatte eine 53-prozentige Quote gehaltener Würfe, wodurch die Gäste zum Handeln gezwungen wurden. Doch auch ein Time-out brachte den Lübbenauer Sieg nicht mehr in Gefahr. Durch weitere Treffer zum 23:18 und 25:20 von Nicola Kuhlmey waren nach 60 gespielten Minuten alle Sympathisanten der TSG erleichtert, einen Spielstand von 27:22 auf der Anzeigetafel zu erblicken.

Mit dem ersten Saisonsieg gaben die Lübbenauer die "rote Laterne" der Liga ab. Mit 13 eingesetzten Spielern konnte Trainer René Nolde seit langer Zeit wieder einmal mit einem beinahe vollständigen Kader agieren. Dies muss für weitere Erfolge der Anspruch aller Beteiligten sein. Nach der nun folgenden spielfreien Woche reisen die Lübbenauer am letzten Oktober-Wochenende zur HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, um dort die nächsten Punkte zu erkämpfen.

Lübbenau: Tor: Verhoeven. Feld: Kasper (1), Kuhlmey (8/4), Sewald (1), Scheppan, Siebert (1), Werban (1), Suhl (4), Trenkmann (4), Helbich, Wahnschaffe (7), Lange, Pipiale.

Zeitstrafen: Lübbenau: 1 - Wildau: 4.