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Eisenbahnerreserve taumelt völlig ohne Dampf dem Abstieg entgegen

KEGELN KREISMEISTERLIGA MÄNNER. Das junge Lautaer Turbine-Team musste sich gegen den Tabellennachbarn aus Baruth auf heimischer Bahn am 16. Spieltag mächtig strecken, um beide Punkte in heimischen Gefilden zu behalten. Mit dem knappsten aller Erfolge, mit 2546 zu 2545 Zählern, setzten sich die Gastgeber bei der Kreismeisterliga der Männer erst im letzten Wurf durch. jkn1

Spieltag mächtig strecken, um beide Punkte in heimischen Gefilden zu behalten. Mit dem knappsten aller Erfolge, mit 2546 zu 2545 Zählern, setzten sich die Gastgeber erst im letzten Wurf durch.

Bei der auf hohem Niveau stehenden Begegnung übernahmen die Lautaer zu Beginn durch Andreas Klauk (441) und Martin Suhr (414) die Führung, die sie im Mittelpart durch die hervorragende Tagesbestleistung des Baruthers Dirk Porsche mit 483 Kegeln und nun 38 Zählern Rückstand abgeben mussten. Roberto Suhr und Martin Guhr erzielten 410 und 421 Zähler.

Da war zum Schluss Spannung angesagt. Juniorenkreismeister Kevin Nagy glänzte mit 444 Kegeln, Teamchef Andreas Doltze spielte 416 Kegel. Das reichte gegen Andreas Heinisch (414) und Torsten Wagner (407).

Am vorletzten Spieltag unterlag Turbine dann bei der stark spielenden Verbandsligareserve des Thonberger SC überraschend, aber völlig unnötig mit 2530 zu 2592 Kegeln. Martin Suhr erreichte mit 460 Kegeln die Tagesbestleistung und Kevin Nagy (442), Roberto Suhr (441), Andreas Doltze (438) sowie Martin Gurk (424) überzeugten. Der dritte Tabellenplatz sollte aber zum Spieljahresschluss verteidigt werden können.

Beim anderen Altkreisvertreter in dieser höchsten Leistungsklasse des Kreises, der Verbandsligareserve von Lok Hoyerswerda, geht es nach Besetzungsproblemen dem Abstieg entgegen. Zuerst unterlagen sie nach Einsatz eines unberechtigten Spielers bei Empor Tröbigau mit 2075 zu 2503 Kegeln, wobei Thomas Winkler die Tagesbestleistung mit 446 Kegeln erzielte. Dann setzte es nach schwacher Leistung auf heimischer Bahn eine weitere Niederlage mit 2393 zu 2524 Kegeln gegen den KSV Medingen. Hier spielte Torsten Berk mit 424 Zählern das beste Lok-Ergebnis gegen ein glänzend geschlossen agierendes Medinger Team. Tagesbestwert spielte Frank Socha (434).