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Devils erwehren sich in Wien internationaler Härte

BASKETBALL. Vor Ostern haben sich zwei Jugendteams der White Devils auf den Weg nach Wien zum größten Jugend-Turnier in Europa gemacht. Mit dabei war die U 16 männlich, welche mit einigen U 14-Spielern aufgefüllt wurde. red/swr

Weiterhin war die U 17 weiblich vertreten. Das Oster-Turnier fand mittlerweile zum 25. Mal statt. In diesem Jahr nahmen 476 Teams aus 21 Ländern teil. Kein Wunder also, dass auch die White Devils aus Cottbus an diesem Spektakel teilhaben wollten.

Beide Teams hatten sportlich gute und weniger gute Gegner. Die Mädels belegten in ihrer Gruppe nach Niederlagen gegen Budapest (40:59), Jelgava (30:63) und Siegen gegen Weiden (77:15) und München (52:15) den 3. Platz und waren somit ausgeschieden. Vor allem die Spiele gegen Budapest und Jelgava hatten großen sportlichen Wert für die Mädels. Die Intensität in der Spielweise und die internationale Härte konnten die Mädels hier sehr gut spüren. Auch die Schiedsrichter ließen deutlich mehr Körperkontakt zu. Beide Spiele gingen jeweils spät in der zweiten Hälfte verloren, da man aufgrund der intensiven Spielweise mit der Zeit konditionelle Probleme und damit Konzentrationsschwierigkeiten im Spiel auftraten.

Die Jungs spielten in ihrer Gruppe zuerst gegen Codroipese aus Italien und gewannen nach einem spannenden Schlussabschnitt mit 39:32. Im zweiten Spiel des Tages spielten sie gegen Targu aus Rumänien. Nach gutem Beginn verlor man das Spiel jedoch deutlich mit 42:66. So musste am nächsten Tag ein Sieg gegen Regnitztal her, um noch eine Möglichkeit zu bekommen, in der "U 16 High" weiter zu spielen. Dieser sollte jedoch nicht gelingen. Obwohl alle Spieler sehr gut spielten, war ein Sieg gegen das Jugendteam aus Bamberg nicht möglich. Am Ende hieß es 46:60. Damit spielten die Jungs in der "U 16 Low" weiter. Hier konnte man noch Siege gegen Backnang (31:17) und Nördlingen (34:24) erringen. Die Jungs zeigten ansprechende Leistungen und haben auch gegen Junioren-Bundesliga-Teams aus Deutschland gegengehalten.