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| 21:26 Uhr

Der letzte Akt 2014 steigt im Pokal

Conni Böhme (rechts) stimmt seine Männer am Sonntag auf das Jahresfinale ein. Die Liga hat Priorität, doch ein Pokalsieg im sachsenligainternen Vergleich bei der HSG Neudorf/Döbeln wäre ein nettes Weihnachtsgeschenk und Motivationsspritze für 2015 zugleich.
Conni Böhme (rechts) stimmt seine Männer am Sonntag auf das Jahresfinale ein. Die Liga hat Priorität, doch ein Pokalsieg im sachsenligainternen Vergleich bei der HSG Neudorf/Döbeln wäre ein nettes Weihnachtsgeschenk und Motivationsspritze für 2015 zugleich. FOTO: wml1
Eine letzte Aufgabe müssen die Männer vom LHV Hoyerswerda vor der wohlverdienten Weihnachtspause noch meistern. Im Viertelfinale des Sachsenpokals geht die Reise am Sonntag nach Döbeln, um gegen die ansässige HSG Neudorf/Döbeln den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Paul Barth

Molten-Pokal, Viertelfinale. Es ist das einzige Sachsenligaduell in dieser Pokalrunde und somit wohl auch das Topspiel. Der Dritte der Sachsenliga trifft auf den Achten. Die HSG Neudorf/Döbeln ist eine Mannschaft mit jeder Menge Routine. Einer dieser Routiniers ist der in Hoyerswerda bestens bekannte Jens Schulz (30), der bereits zweimal die Schuhe für den LHV schnürte. Ihm zur Seite stehen mit HSG-Urgestein Thomas Händler (34) und Thomas Bairich (30) die beiden Toptorschützen der Männer aus Döbeln.

Der Weg ins Pokalviertelfinale führte für die HSG in der ersten Runde über den HVH Kamenz (29:28) und in der zweiten Runde über die SG Leipzig/Zwenkau (33:24). Die HSG Neudorf/Döbeln hatte somit bisher in jeder Runde einen Sachsenligisten als Gegner und somit das wohl schwerste Programm aller Viertelfinalisten zu überstehen. Der LHV Hoyerswerda musste sich hingegen nur gegen unterklassige Teams durchsetzen und trifft nun auf den ersten wirklichen Prüfstein im Wettbewerb.

Beim LHV, der sich in diesem Jahr besonders auf die Liga konzentrieren will, ist der Pokal der Zusatzwettbewerb. Dennoch gehen die Männer von Conni Böhme als Favorit in das Spiel. Die Mannschaft aus Döbeln wird jedoch besonders motiviert sein, denn am 2. Mai 2015 findet das Finale des aktuellen Pokals in ihrer Heimstätte, der Stadtsporthalle Döbeln, statt. Einen Vorteil hat die Auslosung gegen die HSG Neudorf/Döbeln auch, denn diese ist auch der Gegner am 11. Januar 2015 im letzten Spiel der Hinrunde. Die nächsten beiden Spiele des LHV finden in Döbeln statt. Die Elsterstädter können also schon im Pokal sehen, was in der Liga auf sie zukommt.

Trainer Conni Böhme wird am Sonntag auch den Männern, die sonst weniger Einsatzzeiten bekommen, die nötigen Spielminuten geben, um sich bereits jetzt für das neue Handballjahr zu empfehlen. Verletzungsbedingt ausfallen wird auf jeden Fall Kreisspieler Ronny Eckert. Wie es beim angeschlagenen Alexander Canbek aussieht, wird man sehen. Conni Böhme wird sicherlich kein Risiko eingehen und seinen Außenspieler der Gefahr einer noch schwerwiegenderen Verletzung aussetzen.

Da sich Concordia Delitzsch aus dem Pokalwettbewerb zurückgezogen hat und die zweite Mannschaft von Koweg Görlitz somit bereits im Halbfinale ist, deutet alles darauf hin, dass die weiteren drei Halbfinalisten die ersten drei der Tabelle der Sachsenliga sind. Spitzenreiter Plauen/Oberlosa trifft auf die Drittligareserve von Elbflorenz Dresden und der TSV Radeburg trifft auf den VfL Waldheim.

Anpfiff in der Stadtsporthalle Döbeln ist am Sonntag, 14. Dezember, um 18 Uhr. Die Hoyerswerdaer Mannschaft hofft wie immer auf viele Schlachtenbummler, die den Weg nach Döbeln auf sich nehmen und hoffentlich über die nächste Pokalrunde jubeln dürfen.