| 02:33 Uhr

CTTT macht das schier Unmögliche wahr und träumt nun vom Aufstieg

Erneut war Marco Schicketanz der Fels in der Brandung. Er hat zur positiven Entwicklung der Mannschaft beigetragen.
Erneut war Marco Schicketanz der Fels in der Brandung. Er hat zur positiven Entwicklung der Mannschaft beigetragen. FOTO: Fischer/rfs1
Cottbus. Das Cottbuser TT-Team hat das schier Unmögliche noch möglich gemacht. In einem furiosen Endspurt auf der Zielgeraden ist es der ersten Mannschaft gelungen, den Aufstieg in die Verbandsoberliga fast perfekt zu machen. Rudolf Fischer/rfs1

Fast deshalb, weil Verfolger KSV Sperenberg in den noch zwei ausstehenden Spielen zweimal 9:0 gewinnen müsste, um Rang eins wieder einzunehmen.

Zum Hergang des Geschehens: Das über längere Zeit tabellenführende Sperenberg hatte sich bereits vor Monaten leicht abgesetzt und hat vor Kurzem durch ein Remis gegen Fürstenwalde einen Punkt liegen lassen. Das reichte für die Cottbuser, um einen neuen kraftvollen Endspurt zum Erringen des 1. Platzes, der zum direkten Aufstieg in die Verbandsoberliga berechtigt, hinzulegen. Am zurückliegenden Wochenende wurden gleich vier Gegner bespielt, darunter auch Sperenberg. Gegen die SG Marxdorf kam zunächst nur ein klägliches 8:8 zustande. Gegen den SC Falkensee wurde wunschgemäß 9:0 gewonnen und nachfolgend auswärts bei Schwarz-Rot Neustadt 9:1 reüssiert.

Dann kam es ein paar Stunden später zum Sekt-oder-Selters-Kampf im Sperenberger Wohnzimmer. Bei den Doppeln gingen die Cottbuser 2:1 in Führung. Auf den Cottbuser Marco Schicketanz war erneut Verlass. Mit seiner exzellenten Spielweise gab er kein Spiel ab. Perco Krüger trat in seine Fußstapfen und besiegte seine beiden Gegner. Und so holte einer nach dem anderen auf Cottbuser Seite die Punkte, bis die neun erreicht wurde. Zwischenzeitlich gab es noch zwei äußerst knappe Niederlagen von Reno Bohg und Stefan Karpinski mit je 2:3. Schließlich endete das Match 9:3 für die überglückliche Mannschaft des Cottbuser TT-Teams. "Ich bin stolz auf jeden einzelnen Spieler. Sie sind an ihre Leistungsgrenzen gegangen. Jetzt lehnen wir uns erst mal zurück und warten auf den Saisonausgang, der uns höchstwahrscheinlich den Aufstieg beschert", freute sich auch Marco Schicketanz über den glücklichen Ausgang.