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Christopher Heinze erlöst HSV mit spätem Siegtor

Sein Tor könnte am Saisonende unheimlich wichtig sein: HSV-Kapitän Christopher Heinze (links).
Sein Tor könnte am Saisonende unheimlich wichtig sein: HSV-Kapitän Christopher Heinze (links). FOTO: wml1
Kreisoberliga Westlausitz.. HSV-Kapitän Christopher Heinze hat seine Elf kurz vor Schluss mit dem Tor des Tages belohnt. Der Heimdreier gegen den TSV Pulsnitz war ein Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt sieben Spiele vor Saisonabschluss nur noch einen Zähler. Werner Müller / wml1

Das Spiel plätscherte in der ersten Halbzeit ohne große Höhepunkte mit verteilten Chancen dahin. Nach der Pause hatte 1919 mehr von der Partie. Die Pulsnitzer wurden lediglich bei Ecken und Freistößen immer wieder gefährlich, doch die Gäste kamen nicht zum Torjubel.

In den letzten 15 Minuten bäumten sich die Männer von Lutz Schmuck regelrecht auf und drängten nach vorn. Vor allem der eingewechselte Lieven Trautmann sorgte in der Folge für mehr Schwung in den Sturmreihen des HSV. Alle wussten um die große Chance, mit einem Heimsieg den Kontakt zu den Nichtabstiegsrängen wiederherzustellen.

Die Hausherren erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen, doch erst in der 88. Minute war es dann nach zahlreichen Sturmattacken soweit. Nach einer Ecke von 1919 kam Hoyerswerdas Kapitän Christopher Heinze im Strafraum an den Ball und schoss zum 1:0-Siegtreffer unter dem Jubel der HSV-Anhänger ein. Aufgrund der Energieleistung ging der Sieg absolut in Ordnung.

HSV-Trainer Lutz Schmuck zeigte sich vor allem davon beeindruckt, dass seine Spieler bis zum Schluss an den Heimsieg geglaubt haben: "Ein großes Kompliment an die Jungs, die nie den Mut verloren haben, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Es war kein schönes, aber ein erfolgreiches Spiel. Wir blicken auf, kämpfen weiter und hoffen, dass doch noch alles zu einem guten Ende kommt, zumal der Abstand zu den nächsten Mannschaften arg geschrumpft ist", sagte der Übungsleiter und ergänzte: "In den letzten vier Spielen haben wir keinen Gegentreffer bekommen. Das gibt Selbstvertrauen, um die Saison noch zu einem guten Ende zu führen."

Hoyerswerdaer SV 1919: Jens Thiele, Martin Manthei (77. Lieven Trautmann), Nico Kubaink, David Schön, Erik Lanzky (90. Torsten Bierholdt), Kevin Kratschmer, Jon Paul Holz, Roberto Wach, Jakob Bramborg, Maik Schönwald, Christopher Heinze.