| 02:54 Uhr

Bucke rettet die Klasse mit letzter Kugel

Landesliga. Riesenerfolg in Hohenbocka: Der SV Grün-Gelb hat sich in der letzten Partie gegen Zechin ganz knapp den Klassenerhalt gesichert. Bernhard Neumann

Zum letzten Spieltag der hatte die II. Mannschaft den bereits feststehenden Staffelsieger der Landesliga begrüßt. Für die Bucksche Mannschaft war die Ausgangslage für den immer noch möglichen und angestrebten Klassenerhalt im letzten Spiel eher bescheiden. Es bedurfte sehr viel Optimismus, das fast Unmögliche doch noch möglich zu machen. Hohenbocka setzte somit alles auf eine Karte und präsentierte sich kämpferisch. Unter dieser Maßgabe begann Giesbert Proske (477). Doch mit diesem Ergebnis geriet Hohenbocka sofort in Rückstand, sodass Karsten Glatzer (552/4) eindeutig dominierte. Anders verlief das Spiel für Martin Grafe (536/2). Er spielte konzentriert und holte den ersten Mannschaftspunkt (MP) für Grün-Gelb. Sein Gegenspieler Steffen Paulus (507/2) konnte dies nicht verhindern.

Mit 46 Kegeln Rückstand setzten nun Siegmar (541/3) und Steffen Wukasch (514/2) das Spiel fort. Ein weiterer MP für Bucke wurde durch Siegmar gesichert. Dieser Durchgang verlief insgesamt sehr ausgeglichen. Die Gäste mit Gerald Roehl (515/1) und Oliver Wolter/Robert Lehmpfuhl (542/2) verhinderten somit, dass Hohenbocka nicht den Kegelrückstand abbauen konnte.

Vor dem Finale stand es also nach Punkten 2:2. Der Gastgeber ging nun mit 48 Kegeln Rückstand in die Schlussoffensive. Die Spieler des letzten Durchganges brachten alle Beteiligten und Zuschauer auf ein unerwartetes Stimmungshoch, weil es dramatisch und äußerst spannend auf beiden Seiten verlief. Dafür sorgten auf der Buckschen Seite Remo Hanusch (552/4) und Mario Paulick (508/1) und auf der Seite der Gäste Thomas Roehl/Marco Specht (486) und Andy Seidemann (526/3). Remo Hanusch sollte der Held des Tages werden, da er Kugel für Kugel den Rückstand aufholte und an seinem Gegenspieler mit 66 Kegeln vorbeizog. Auf der anderen Seite kämpfte Mario Paulick verbissen darum, den Abstand zu seinem Gegner Andy Seidemann so gering wie möglich zu halten, damit der nun doch mögliche Erfolg für Bucke nicht gefährdet würde. Remo Hanusch hatte es wirklich mit der letzten Kugel in der Hand, um dieses Spiel so oder so zu entscheiden. Die Nerven haben Remo jedoch nicht verlassen. Mit Routine gelang ihm das fast Unmögliche. Sieben Kegel brachte er zu Fall.

Ein Unentschieden war damit erreicht. Mit 3128:3128 Kegeln und 4:4 Punkten verabschiedeten sich beide Mannschaften aus der Spielserie. Auf der Buckschen Bahn lag man sich nun in den Armen. Der Jubel erreichte den Höhepunkt, als bekannt wurde, dass mit diesem Erfolg auch noch der Klassenerhalt realisiert werden konnte. Die II. Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern für die lautstarke Unterstützung.