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Beyern scheitern im zweiten Anlauf auf das Oberhaus

Bennewitz. Es sollte das Wochenende des Jahres für den jungen Kader des SV Frieden Beyern werden. Trotz des starken Feldes rechnete sich der frisch gebackene brandenburgische Landesmeister eine Chance aus, in das Geschehen um den Bundesligaaufstieg eingreifen zu können. Markus Strobach

Die bestens präparierte Anlage in Bennewitz und das faire Umfeld machten die beiden Wettkampftage - trotz des Misserfolges - zu einem wertvollen Erlebnis.

Der tiefe Schreck an Tag eins

Die Konkurrenz kam gut und konzentriert in den Wettkampf. Beyern setzte auf die junge Offensive und schickte Hannes Meske ins Rennen. Dieser machte seine Sache gut und bescherte seinen Farben ein gutes Startergebnis. Im Anschluss kam eine ganze Weile nichts vom SVB. Auch die Auswechslungen zweier Spieler brachte keine Wende. Kurz vor Schluss rettete Matthias Müller die Ehre der Mannschaft. Er war sofort im Spiel und fegte 574 Kegel von der Bahn. An beiden Tagen konnte kein anderer Spieler des Turniers seine Leistung im Abräumen von Tag eins überbieten. Die Gegner aus Zwickau und Langendorf hatten am Ende der ersten Runde die Nase vorn, sehr weit vorn.

Neuer Mut an Tag zwei

Das rettende Ufer, welches Platz zwei entsprach, war in weite Ferne gerückt. Allen Akteuren war bewusst, dass ein kleines Wunder nötig gewesen wäre. Beyern baute die Mannschaft um und begann mit Matthias Müller, der erneut eine saubere Leistung zeigte. Mit Thomas Will war ein frischer Spieler in der Aufstellung. Auch er machte seine Sache gut. Somit war man mit zwei guten Ergebnissen im Rücken heiß auf den dritten Platz und Ergebniskosmetik. Die Ernüchterung folgte allerdings postwendend. Den nächsten und gleichzeitig letzten Höhepunkt setzte Dennis Winzer mit einem rekordverdächtigen Ergebnis als U18-Spieler in Höhe von 559 Kegeln.

Unter dem Strich reichte es lediglich, um den letzten Platz zu verlassen. Zwei Aufstiegsturniere in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten wurden absolviert. Wieder hat der Verbandsligatrupp viel dazu gelernt. Vielleicht sind aller guten Dinge wirklich drei. "Aufgeben ist nicht unser Ding", so der Tenor aus dem SVB-Team.