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| 02:37 Uhr

Besser kann das Jahr nicht anfangen

Sängerstadt vs. Kurstadt im Februar 2014: Finsterwaldes Paul Kaßner (am Ball) sorgte mit sieben Toren aus dem Spiel für den Bestwert bei den Sängerstädtern. Zu wenig jedoch für zwei Punkte in dem Brandenburgliga-Kellerduell. Am Ende stieg der BSV ab.
Sängerstadt vs. Kurstadt im Februar 2014: Finsterwaldes Paul Kaßner (am Ball) sorgte mit sieben Toren aus dem Spiel für den Bestwert bei den Sängerstädtern. Zu wenig jedoch für zwei Punkte in dem Brandenburgliga-Kellerduell. Am Ende stieg der BSV ab. FOTO: Dietmar Seidel/dse1
Finsterwalde. Das neue Jahr ist gerade einmal zwei Wochen alt, wenn es in Finsterwalde zum Gipfeltreffen zwischen dem Zweiten und Ersten der Verbandsliga kommt. Mit unglaublichen zehn Siegen in zehn Spielen und der starken Torbilanz von +67 reisen die Kurstädter zum letzten Spiel der Hinrunde an, doch eine Favoritenstellung sollte man den Gästen des BSV Grün-Weiß dennoch nicht aufdrängen. Henry Blumroth & Marcel Graß

Mit nur einer Niederlage (19:27 beim Grünheider SV II) aus der ersten Saisonhälfte gehen die Grün-Weißen auf die Platte und dürfen sich mit ihren fantastischen Fans im Rücken durchaus Punkte ausrechnen. Es ist das letzte Spiel der Hinrunde und gleichzeitig auch das Highlight des Spieltages. Der Erste trifft auf den Zweiten.

Aber nicht nur die Tabellensituation macht dieses Spiel zu einem besonderen Ereignis. Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften war schon immer von von Kampf und Emotionen geprägt, sowohl auf dem Spielfeld als auch auf der Tribüne. Viele Spiele blieben bis zur letzten Minute spannend oder wurden erst mit dem letzten Wurf entschieden. Von einigen Toren wird noch heute in den Hallen geschwärmt.

Dieses Derby tat besonders weh

Zuletzt begegneten sich beide Teams am 15. Februar 2014 zu diesem Elbe-Elster-Derby. Beide Teams spielten noch in der Brandenburgliga. Damals konnten sich die Kurstädter in dem so wichtigen Kellerduell gegen den Abstieg knapp mit 30:32 durchsetzen. "HC knipst beim BSV das Licht aus", titelte die RUNDSCHAU vor knapp drei Jahren.

Aber auch dieses Ergebnis zeigt, wie knapp es bei den Spielen zwischen Bad Liebenwerda und Finsterwalde zugeht. Im gleichen Jahr stiegen die Sängerstädter in die Verbandsliga ab. Der HC konnte sich noch zwei weitere Jahre in der höchsten brandenburgischen Spielklasse halten, bevor sie in der vergangenen Saison ebenfalls den Gang in die Verbandsliga antreten mussten. Dort kommt es nun zum Wiedersehen auf der Platte.

Seitdem spielen die beiden Mannschaften wieder zusammen in einer Liga und führen diese nun auch gemeinsam an. Der HC Bad Liebenwerda startete mit einem souveränen Sieg in die Saison. Diesem folgten mehrere knappe Spiele, aus denen die Kurstädter jedoch immer als Sieger hervorgehen konnten. Zuletzt überzeugte man dann mit eindeutigen Ergebnissen, sowohl auswärts als auch in eigener Halle.

Die Finsterwalder gestalteten ihren Saisonauftakt ebenfalls erfolgreich und übernahmen am 3. Spieltag sogar die Tabellenführung. Aufgrund der bisher einzigen Niederlage musste man diese aber bereits am darauffolgenden Wochenende wieder abgeben - und zwar an den jetzigen Tabellenführer aus der Kurstadt. Seitdem haben sich die Sängerstädter in vielen engen Begegnungen durchsetzen können und gehen daher ebenfalls mit Selbstvertrauen in die Partie.

BSV kämpft um die weiße Weste

"Wir haben uns vorgenommen, das Spiel zu gewinnen, gerade auch weil es ein Heimspiel ist und wir unsere makellose Heimbilanz aufrecht erhalten wollen", sagt BSV-Spieler Marcel Graß.

Die Zuschauer dürfen sich zweifellos auf eine spannende und ganz sicher umkämpfte Partie freuen, die sich die Handballfans in Elbe-Elster auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Beide Seiten hoffen natürlich auf zahlreiches Erscheinen und eine fantastische Atmosphäre in der Tuchmacherhalle in Finsterwalde. Anwurf des Gipfeltreffens ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Lesen Sie rechts die Gründe dafür, sich dieses Gipfeltreffen zum Jahresauftakt nicht entgehen lassen zu dürfen!