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Bambinis werden Vizemeister

Nachwuchs, Bambinis. Kürzlich hat das letzte Endrundenturnier in der ostdeutschen Meisterschaft stattgefunden. T. Bartell D. Bartell T. Hanusch

Auch die ESW-Bambinis hatten noch die Chance, ostdeutscher Meister zu werden. Voraussetzung dafür waren aber drei Siege.

Das erste Spiel gegen den ETC Crimmitschau gewann Weißwasser mit 4:1. Im zweiten Vergleich gegen die Eisbären Berlin ging es schon um alles. Nach der ersten Hälfte führten die Berliner mit 2:1. Im zweiten Abschnitt konnten die Eisbären ihren Vorsprung auf 3:1 ausbauen. Nach dem Anschlusstreffer zum 3:2 gelang den Juniors das 4:2 und kurz vor Schluss der Endstand zum 5:2.

Im letzten Spiel gegen den ESC Dresden musste ein Sieg her, um noch Zweiter zu werden. Lange Zeit war die Partie ausgeglichen, doch kurz vor Schluss gelang den Jungfüchsen der entscheidende Treffer zum 1:0 und somit der Gewinn der Vizemeisterschaft.

Tore ESW: Seidel (3), Lendzian (2), Stöber, Schenk

Kleinschüler. Kürzlich hatte der siebte Elbe-Labe-Cup in Dresden stattgefunden. Mannschaften aus Ungarn, Tschechien und Deutschland spielten um den begehrten Pokal. In der Gruppenphase mussten die ESW- Kleinschüler gegen den HC Slovan Usti ran. Die erste Hälfte wurde mit einem 0:0 beendet. Im zweiten Abschnitt konnte sich Weißwasser mit 5:2 durchsetzen. Im zweiten Gruppenspiel gegen die Hannover Indians spielte der ESW auch Unentschieden (0:0) und gewann den zweiten Abschnitt (3:0). Im dritten Spiel gegen Krefeld siegten die Lausitzer in beiden Spielabschnitten (5:2; 2:1).

Somit beendeten die ESW-Kleinschüler die Vorrunde mit Tabellenplatz 1. Gegner im Viertelfinale waren die Kassel Young Huskies. Nach 30 Minuten stand es 3:3. So kam es zum Penaltyschießen. Aus diesem ging Weißwasser als Gewinner hervor.

Im Halbfinale hieß der Gegner Ujpest Budapest. Lange Zeit war das Spiel ausgeglichen, doch zwei Minuten vor Ende gelang den Ungarn der Führungstreffer zum 3:2. Dies war dann auch der Endstand.

Der Gegner im Spiel um Platz 3 war ein alter Bekannter, der ESC Dresden Juniors. Auch diese Partie war lange Zeit ausgeglichen. Erst nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Lausitzer die Führung. Diese wurde dann auch nicht mehr hergegeben. So stand am Ende der 3. Platz.

Schüler. Darüber hinaus wurde das Rückspiel der Schüler um den Klassenerhalt in der Schülerbundesliga A gegen Crimmitschau ausgetragen. Das Hinspiel wurde knapp mit 4:3 gewonnen. Es war jedem klar, das Crimmitschau sich nicht kampflos aufgeben wird. Schließlich war es schon der dritte Versuch, in die höhere Liga aufzusteigen. Im gut gefüllten Fuchsbau gelang den Westsachsen im ersten Drittel nicht unverdient die 1:0-Führung. Im zweiten Drittel kamen die Jungfüchse besser ins Spiel und konnten den Rückstand in eine 2:1-Führung umwandeln. In einem spannenden Schlussdrittel glich Crimmitschau in der 47. Minute zum 2:2 aus. Nun war dieses Derby an Dramatik kaum zu überbieten, um jeden Meter auf dem Eis wurde gekämpft. Die Jungfüchse überzeugten durch Kampfkraft und Leidenschaft. In der 53. Minute gelang Weißwasser der Führungstreffer. Das Team erhöhte noch auf 5:2.

Allerdings durften die Jungfüchse noch nicht aufatmen, da einer ihrer Spieler Strafe vom Eis geschickt wurde. Crimmitschau setzte dann alles auf eine Karte, nahmen seinen Tormann vom Eis und erzielte in Überzahl das 3:5. Da die Westsachsen weiter ohne Tormann spielten, gelang den Jungfüchsen das umjubelte Empty Net Goal zum 6:3-Endstand.

Jetzt fand der Jubel keine Grenzen, und die Jungfüchse konnten nach einer schweren Saison den Klassenerhalt sichern.

Torschützen ESW: Zygmunt (3), Ciechanowski (2), Hacernov

Die junge Schülermannschaft um Kapitän Max Neef mussten in der Saison viele Rückschläge aufgrund von Krankheit und Verletzung hinnehmen. So konnten sie nicht in einem Spiel mit komplettem Kader antreten. Während die Jungfüchse am Anfang zum Teil hohe Niederlagen einstecken mussten, steigerten sie sich im Saisonverlauf kontinuierlich. Besonders positiv ist zu erwähnen, dass sich die Weißwasseraner nicht hängen ließen, sondern immer weiter hart an ihren Leistungen arbeiteten. So wurden sie auch mit dem Klassenerhalt belohnt.