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Bad Liebenwerda verliert die Linie und schlägt sich beinahe selbst

Dahlewitz. Der HC Bad Liebenwerda hat am vierten Spieltag der Verbandsliga beim SV Blau-Weiß Dahlewitz knapp mit 26:25 gewonnen. Nach dem Heimsieg am vorangegangenen Wochenende gegen Schlaubetal musste sich der HC zum zweiten Mal in dieser Saison auswärts beweisen. Franz Henkelmann

Die Kurstädter überzeugten im ersten Spielabschnitt mit einer sehr guten Abwehrleistung und ließen wenige Tormöglichkeiten für die Gastgeber zu. Eine starke Torhüterleistung des HCL brachte den SV Blau-Weiß des Weiteren öfter zur Verzweiflung. Jedoch verhinderte die miserable Chancenverwertung, dass sich die Kurstädter nennenswert absetzen konnten. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Abstand maximal zwei Tore. Aber zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Gastgeber förmlich überrollt. Durch viele gewonnene Bälle in der Abwehr und durch schnelles Umkehrspiel gelang es dem HCL, sich eine 16:10-Führung herauszuspielen.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte standen sich zwei ebenwürdige Mannschaften gegenüber. Bad Liebenwerda stand nun nicht mehr so kompakt in der Abwehr und wurde vor dem Tor immer ungefährlicher. Dennoch gelang es, die relativ deutliche Führung bis zur 45. Minute zu halten. Ab dem Moment brach die Abwehr der Gäste völlig ein und Dahlewitz kam immer öfter zu leichten Torerfolgen. Im Angriff agierte der HCL immer nervöser und vergab sehr gute Chancen leichtfertig. Tor um Tor kämpfte sich Dahlewitz zurück in die Partie und lag eine Minute vor Schluss nur noch mit einem Tor zurück. Mit etwas Glück und Erfahrung auf dem Feld gelang es den Kurstädtern, diesen Ein-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Am Ende feierten die Gäste einen knappen 26:25-Auswärtssieg.

Der HC Bad Liebenwerda steht nach dem vierten Spieltag ohne Punktverlust mit 8:0 Zählern auf Tabellenplatz eins. Am kommenden Samstag empfängt die Mannschaft um 16.30 Uhr Rot-Weiß Friedland.

Bad Liebenwerda: Tor: Oliver Böhme, Philipp Rieger. Feld: Franz Henkelmann, Fabian Weigl (1), Tim Preibisch (1), Richard Kasprzak (2), Daniel Brochwitz (3), Hannes Rabe (6), Patrick Zieris, Jonas Schenk (3), Paul Götze (3), Michael Pulz (4), Michael Dielefeld (2), Marius Noch (1).