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Aufstieg für Junioren-Etappenfahrt

RSC-Geschäftsführer Axel Viertler
RSC-Geschäftsführer Axel Viertler FOTO: mih1
Cottbus. Einen Erfolg können die Veranstalter vom Radsportclub Cottbus (RSC) schon vor dem Startschuss für die Junioren-Etappenfahrt im Straßenrennsport vermelden. Die traditionsreiche Veranstaltung, die vom 8. Sven Hering

bis 10. April in Cottbus und Umgebung ausgetragen wird, ist in die höchste Kategorie des Radsportweltverbandes UCI eingestuft worden. Axel Viertler, Geschäftsführer des RSC, erklärt: "Bisher hatten wir drei internationale Mannschaften dabei, in diesem Jahr werden zehn Nationen an den Start gehen." Erstmals weltweit ausgeschrieben, sei die Nachfrage riesig gewesen.

20 Teams mit 120 Fahrern in der Altersklasse U19 stehen in der Starterliste, darunter aus Lettland oder Schweden. "Für die deutschen Starter erhöht sich dabei der Leistungsanspruch", so Viertler.

Der RSC geht mit sechs Fahrern ins Rennen. Große Hoffnung setzt der Veranstalter auf Richard Banusch. "Ein sehr guter Zeitfahrer", so die Einschätzung von Axel Viertler. Der RSC-Geschäftsführer rechnet aber auch mit Juri Hollmann. Ein Etappensieg oder ein Platz auf dem Podest sei für ihn das Ziel.

Die Junioren-Etappenfahrt ist ein wichtiger Termin in Vorbereitung auf die weiteren Wettkämpfe. Leo Appelt (Niedersachsen) und Lennard Kämna (damals RSC) als Gesamtsieger der Jahre 2015 und 2014 wurden jeweils im weiteren Saisonverlauf Juniorenweltmeister im Einzelzeitfahren. Für Viertler steht deshalb fest: "Wer sich hier durchsetzt, den sehen wir später auch bei hochkarätigen internationalen Wettbewerben auf dem Podest."

Am 8. April startet die Rundfahrt um 16.30 Uhr in Drebkau/Kausche mit einem 77 Kilometer langen Rundkurs. Am 9. April finden zwei Etappen statt: ein elf Kilometer langes Einzelzeitfahren von Drachhausen nach Fehrow und zurück und ein 60-Kilometer-Rundstreckenrennen rund um das Cottbuser Waldhotel. Start und Ziel für die 120-km-Strecke zum Abschluss am 10. April wird in Dissen sein.