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Abenteuer geht weiter für das CTTT-Team

Marco Schicketanz (l.) und Andreas Mühlfeld haben in der Vorrunde die meisten Punkte für das Cottbuser TT-Team erspielt.
Marco Schicketanz (l.) und Andreas Mühlfeld haben in der Vorrunde die meisten Punkte für das Cottbuser TT-Team erspielt. FOTO: Fischer/rfs1
Cottbus. Auf geht's für die 1. Mannschaft des Cottbuser TT-Teams in die Rückrunde der Verbandsoberliga Ost. Die Herren um Marco Schicketanz hatten es in der Hinrunde nicht einfach in dieser für die Lausitz höchsten Spielklasse. Rudolf Fischer / rsf1

Das Abenteuer Verbandsoberliga geht weiter für die erste Herren-Mannschaft des Cottbuser Tischtennis-Teams. Nach dem in der Vorsaison überraschend erfreulichen Klassenerhalt hängen die Trauben diesmal noch viel höher, weil sich fast alle Mannschaften enorm verstärkt haben. Da waren für Cottbus die Neuzugänge Andreas Mühlfeld und Ronny Richter ganz wichtig, um die neuen Herausforderungen zu meistern.

Nachdem der Vorrundenstart gegen sehr spielstarke Mannschaften mit Niederlagen begonnen hatte, fing sich die Mannschaft zusehends. Schließlich gelang es ihr sogar, bis auf den fünften Tabellenplatz zu klettern. Eine kämpferische Meisterleistung mit einem knappen Sieg lieferte die Crew Anfang November vor heimischem Publikum gegen die SV Berliner Brauereien.

Zum Schluss der Vorrunde kam allerdings der Rückschlag beim TSV Rudow 1888. Bereits 7:5 führend, wurde der Vorsprung noch durch sehr unglückliche Niederlagen aus der Hand gegeben. So vergab der auf der Zielgeraden bereits führende Ronny Richter im Schlüsselspiel seinen Big Point durch Materialversagen (defekter Schläger), und das bis dahin fehlerfreie Traum-Doppel Mühlfeld/Marco Schicketanz patzte im fünften Satz des Entscheidungsdoppels mit 10:12. Bei einem Mannschaftssieg hätten die Cottbuser auf dem siebenten Tabellenplatz überwintert. So belegen sie in der Abstiegszone Rang neun von insgesamt elf Mannschaften.

Platz eins in der Doppelrangliste

Dennoch ist die Ausgangslage für die Rückrunde mit 7:13 Punkten keineswegs aussichtslos. Der Abstand zu Platz fünf beträgt nur drei Punkte. Die Bilanz der Vorrunde weist für die CTTT-Crew drei Siege, ein Remis und fünf Niederlagen aus.

Glanzlichter setzten Mühlfeld und Schicketanz, die in der Verbandsoberliga-Doppelrangliste der Vorrunde mit einer Bilanz von 12:1 Siegen souverän Platz eins belegen.

In der Einzelwertung liegt Mühlfeld mit zwölf Siegen und sieben Niederlagen (12:7) auf Platz sieben, gefolgt von Schicketanz auf Rang neun (11:8) Ebenfalls sehr gut platziert auf Rang sechs in der Doppelrangliste landeten Ronny Richter und Reno Bohg (7:1). Erstgenannter schließt sogar in der Einzelwertung mit 8:6 ab, auch sein Sportfreund im unteren Paarkreuz, Christian Petsch, enttäuschte mit seiner Bilanz von 7:8 nicht.

Steigerungspotenzial in den Einzelkonkurrenzen gibt es noch bei den beiden Spielern des mittleren Paarkreuzes, Dennis Schulz und Reno Bohg, die jeweils nur drei Siege eingefahren haben, teilweise krankheitsbedingt.

Alles in allem ist der Optimismus in der Mannschaft ungebrochen. Die Spieler glauben an sich und wollen, nachdem sie mit den Neuzugängen bestens eingespielt sind, nun in der Rückrunde angreifen, um unbedingt den Klassenerhalt zu sichern. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, um in der Verbandsoberliga zu bestehen", sagt Vereinschef Thomas Mellack. "Ich hoffe auch sehr, dass erneut viele Zuschauer die Mannschaft unterstützen."

Mit einem geballten Programm im eigenen Wohnzimmer beginnt für die Cottbuser an diesem Samstag, 14. Januar, die Rückrunde. In der Schmellwitzer Sporthalle (Neue Straße 41) geht es gleich gegen zwei Gegner. Ab 14 Uhr zunächst gegen den Tabellenvierten TTC Finow-Gewo Eberswalde, gegen den im Hinspiel 4:9 verloren wurde. Und um 18 Uhr trifft das CTTT am gleichen Ort auf den Tabellenprimus Hertha BSC Berlin III. Gegen ihn hatten die Cottbuser in der Hinrunde ebenfalls mit 4:9 das Nachsehen. Vielleicht hilft der Heimvorteil, um den favorisierten Gästen ein Schnippchen zu schlagen und sich so schon aus dem Tabellenkeller zu befreien.