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| 13:43 Uhr

Eishockey
Coach kritisiert „Schatten“-Füchse

Corey Neilson: „Diesmal nur ein Schatten.“
Corey Neilson: „Diesmal nur ein Schatten.“ FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Die Lausitzer Füchse bleiben trotz drei Niederlagen in Folge an der Tabellenspitze der DEL2. Nach der Partie in Heilbronn spart Coach Neilson nicht mit Kritik. Von Frank Noack

Das muss den Lausitzer Füchsen erst einmal ein Team aus der DEL2 nachmachen: Trotz drei Niederlagen in Folge liegt Weißwasser weiterhin an der Tabellenspitze. Am Sonntagabend gaben die Füchse bei den Heilbronner Falken einen Drei-Tore-Vorsprung noch aus der Hand und verloren 6:7 nach Verlängerung. Coach Corey Neilson übte danach Kritik am Spitzenreiter. „Die Mannschaft war diesmal nur ein Schatten der Leistungen am Anfang der Saison. Lediglich im zweiten Drittel waren wir etwas besser und haben den Gegner dominiert“, erklärte der Kanadier.

Nach zwei Dritteln lagen die Gäste mit 5:2 vorn. Innerhalb von 13 Minuten gelangen ihnen vier Tore in Folge. Doch ausgerechnet die Ex-Füchse Roope Rante (6:6/59.) und Kevin Lavallee (7:6/63.) besiegelten dann die dritte Niederlage in Folge.

Dabei musste Weißwasser erneut auf die Förderlizenzspieler Maximilian Adam, Vincent Hessler und Charly Jahnke verzichten. Sie waren für die Eisbären Berlin im Einsatz. Oliver Granz fehlte wegen einer Gehirnerschütterung.

Die Füchse führen die Tabelle mit 24 Punkten vor Ravensburg (23) und Frankfurt (21) an. Ravensburg hat allerdings zwei Partien weniger absolviert. Am Freitag kommt es zum Spitzenduell zwischen Ravensburg und Weißwasser (20 Uhr).