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| 19:29 Uhr

Weißwasser feiert dritten Derby-Erfolg gegen Dresden

In der Partie gegen den Erzrivalen aus der Landeshauptstadt hatten die Lausitzer Füchse auch das nötige Scheibenglück.
In der Partie gegen den Erzrivalen aus der Landeshauptstadt hatten die Lausitzer Füchse auch das nötige Scheibenglück. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Derbysieg, der dritte! Die Lausitzer Füchse haben am Sonntagabend auch das dritte Duell mit den Dresdner Eislöwen in dieser DEL2-Saison für sich entschieden. Marius Schmidt erzielte in der Schlussphase den umjubelten Treffer zum 3:2 (1:1, 1:1, 1:0). Jan Lehmann

In dem hektischen und sehr umkämpften Sachsenderby hatte der Hauptschiedsrichter Göran Noeller vor den Augen von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) alle Hände voll zu tun. Erst flog Dresdens Tomas Schmidt mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis (22.), dann ging es beim 2:2-Ausgleichstreffer der Eislöwen durch Mirko Sacher (31.) nicht ganz regelkonform - der Schläger von Füchse-Verteidiger Patrik Parkkonen war da im hohen Bogen durch die Luft geflogen. Vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit: Wenig später annullierte Schiri Noeller einen vermeintlichen Dresdner Treffer, nachdem er sich den Videobeweis angeschaut hatte.

Zuvor hatten Sean Fischer (8.) und Kapitän André Mücke (23.) die Füchse zweimal in Führung gebracht, Marcel Rodman (19.) war in einer starken Dresdner Periode der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

Weißwasser musste weiter auf den an den Adduktoren verletzten Topscorer Jakub Svoboda verzichten. Für den Tschechen spielte dieses Mal Sean Fischer in der Topreihe mit Dennis Swinnen und Jeff Hayes.

Füchse-Coach Hannu Järvenpää setzte nach kraftraubenden Wochen mit sechs Spielen innerhalb von zwölf Tagen auf vier Reihen - die vierte war mit Maximilian Adam (18 Jahre), Sebastian Brockelt (19) und Gregor Kubail (21) extrem jung.

Gegen den routinierten Tabelenvierten hatten die Füchse vor allem im Schlussdrittel auch das nötige Scheibenglück. Sie überstanden eine doppelte Unterzahl und konnten durchatmen, als Dresdens Brendan Cook nur die Latte traf. Auf der Gegenseite macht es Schmidt besser. Mit seinem Drehschuss überraschte er den Gästekeeper Hannibal Weitzmann und löste Freudenstürme im Fuchsbau aus.

Vor dem Spiel sorgte Füchse-Kapitän André Mücke für Jubel. Bei der Auszeichnung für sein 650. Zweitliga-Spiel wurde verkündet, dass Mücke seinen Vertrag inWeißwasser um zwei Jahre verlängert hat.

Zum Thema:
Matthias Kliemann, langjährige Geschäftsführer der Lausitzer Füchse, scheidet bei dem DEL2-Club aus. Das teilten die Füchse mit. Demnach werde künftig Dirk Rohrbach als alleiniger Geschäftsführer die Interessen der Spielbetriebs GmbH vertreten. Rohrbach hatte diese Aufgabe im Januar 2016 zunächst interimsweise übernommen, weil Matthias Kliemann erkrankt war. Der 45-Jährige war 2006 als Marketingchef zu den Füchsen gekommen und hatte im August 2011 die Aufgabe des Geschäftsführers übernommen.