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| 02:43 Uhr

Vorfreude und Sorgen bei Lausitzer Füchsen

Das Fußball-Stadion Dresden hat sich in ein Eishockey-Feld verwandelt.
Das Fußball-Stadion Dresden hat sich in ein Eishockey-Feld verwandelt. FOTO: Eislöwen Dresden
Weißwasser. Die Vorfreude bei den Lausitzer Füchsen auf die Freiluft-Premiere im Stadion Dresden ist groß. Sie wird allerdings überschattet von Verletzungs sorgen. Mit Thomas Götz fällt ein wichtiger Spieler aus der Topreihe möglicherweise aus. Frank Noack

An diesem Donnerstag ist es soweit. Von 14 bis 15 Uhr werden die Lausitzer Füchse erstmals im Stadion Dresden trainieren und damit die Bedingungen für das Winter-Derby gegen die Eislöwen am kommenden Samstag (16.15 Uhr) testen. Rund 30 000 Zuschauer werden zur Freiluft-Premiere der DEL2 erwartet. "Hinter uns liegen turbulente Wochen. Mit der Verpflichtung unseres neuen Trainers Paul Gardner ist jetzt wieder Ruhe eingekehrt. Nach der Rückkehr der Mannschaft aus Ravensburg ist der Fokus nun voll auf dieses Event gerichtet", erklärt Füchse-Geschäftsführer Matthias Kliemann.

Die Generalprobe für das Duell unter freiem Himmel konnten beide sächsische Rivalen nicht erfolgreich gestalten. Während die Eislöwen am Dienstagabend mit Neu-Coach Bill Stewart beim Vorletzten EHC Freiburg eine 2:4-Niederlage kassierten, mussten die Füchse beim Vierten Ravensburg Towerstars eine 0:5-Klatsche hinnehmen. Damit hat der neue Coach Paul Gardner jeweils einen Sieg und eine Niederlage im Gepäck, wenn die Mannschaft heute nach Dresden aufbricht. Sie wird insgesamt zwei Mal unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Stadion üben.

In Ravensburg war die Partie praktisch schon nach dem ersten Drittel entschieden, weil sich die Gastgeber mit drei Treffern auf die Siegerstraße schossen. Die Füchse steuerten allerdings ihren Teil dazu bei, indem sie in der Startphase viele einfache Fehler machten. "Eine Mannschaft wie Ravensburg nutzt das natürlich aus. Wir dürfen künftig nicht mehr so viele Fehler machen", kritisiert Gardner.

Immerhin hat sich Weißwasser durch die jüngste Erfolgsserie wieder näher an Rang zehn und damit die Pre-Playoffs heran gearbeitet. Der Rückstand beträgt nur noch sechs Punkte.

In die Vorfreude auf das Freiluftspiel in Dresden mischen sich aber auch Verletzungssorgen. Hinter dem Einsatz von Thomas Götz steht ein großes Frage zeichen. Der Mittelstürmer der ersten Reihe hat sich in Ravensburg durch einen Stockschlag eine Rippenverletzung zugezogen. "Ich hoffe, dass es trotzdem bis Samstag wieder geht. Es wäre bitter, wenn ich ausgerechnet in diesem Spiel fehlen würde", erklärt Götz. Gemeinsam mit Topscorer Darren Haydar und Ken Magowan bildet er derzeit die beste Sturmreihe der Füchse.

Während Stefan Mann (Schulterverletzung) nicht dabei sein kann, sind Lukas Koziol und Thomas Supis als Unterstützung aus Krefeld im Gespräch.