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| 17:58 Uhr

Eishockey
Unnötige Niederlage der Lausitzer Füchse

Steve Saviano (l.) traf für die Füchse in Freiburg.
Steve Saviano (l.) traf für die Füchse in Freiburg. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Viele Chancen, aber keine Punkte: Die Lausitzer Füchsen verlieren in Freiburg. Für Trainer Neilson ist das Spiel eine Enttäuschung. Von Frank Noack

Wie kann man so ein Spiel verlieren? Diese Frage dürfte die Lausitzer Füchse auf der langen Heimfahrt nach Weißwasser beschäftigt haben. Trotz drückender Überlegenheit vor allem im 2. Drittel unterlagen sie bei den Wölfen Freiburg mit 2:3. Aber warum nur? „Im 2. Drittel haben wir stark gespielt, aber es nicht geschafft, die vielen Chancen zu nutzen. Das ist ent­täuschend. Wir hätten viel mehr Tore schießen müssen“, kritisiert Füchse-Trainer Corey Neilson.

Nach 40 Minuten lagen die Gäste vor 1950 Zuschauern mit 2:1 vorn. Steve Saviano (31. Minute) und Feodor Boiarchinov (34.) hatten die Freiburger Führung wettgemacht. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Füchse wie der sichere Sieger aus. „Weißwasser hat eine sehr ­starke Mannschaft. Sie hat in den ersten 40 Minuten Power-Eishockey gespielt und sich viele Chancen erarbeitet. Aber irgendwann hat die Kraft nachgelassen“, erklärt Freiburg-Trainer Leos Sulak.

Im letzten Drittel nutzten die Gastgeber dann ihre Chancen und drehten die Partie zu ihren Gunsten. Während Freiburg ein Sechs-Punkte-Wochenende feierte, machten sich die Lausitzer Füchse mit der Frage nach dem Warum auf den Heimweg. „Manchmal gewinnt man ein Spiel und hat es eigentlich nicht verdient. Und manchmal verliert man ein Spiel und hat es  auch nicht verdient“, bilanziert Neilson.

In der Tabelle der DEL2 rangiert Weißwasser auf Rang vier. Eine noch bessere Platzierung haben die ­Füchse in Freiburg liegengelassen.

Corey Neilson: „WIr hätten mehr Tore schießen müssen.“
Corey Neilson: „WIr hätten mehr Tore schießen müssen.“ FOTO: Thomas Heide