ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:40 Uhr

Eishockey
Torhüter Franzreb hält Hoffnungen der Füchse fest

Dank Maximilian Franzreb gelang den Füchsen das erste Sechs-Punkte-Wochenende.
Dank Maximilian Franzreb gelang den Füchsen das erste Sechs-Punkte-Wochenende. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Vor dem Heimspiel gegen Meister Frankfurt am Dienstag dürfen die Lausitzer Füchse wieder auf die Pre-Playoffs hoffen dank des ersten Sechs-Punkte-Wochenendes in dieser Saison. Der Torhüter verdient sich ein Extralob. Von Frank Noack

Torhüter Maximilian Franzreb hält derzeit die vage Hoffnung der Lausitzer Füchse auf Platz zehn in der DEL2 fest. Der Keeper war beim 2:1-Sieg am Sonntag in Bayreuth der Fels in der Brandung und bekam nach dem Kellerduell gegen das Tabellenschlusslicht ein Extralob von Trainer Robert Hoffmann. „Im 3. Drittel hatten wir eine Portion Glück und einen überragenden Maximilian Franzreb im Tor: Er hat uns die drei Punkte ge­sichert, die wir gern mitnehmen“, erklärt Hoffmann.

Denn dieser Sieg sorgt dafür, dass sich die Füchse vor dem Heimspiel an diesem Dienstag gegen Meister Löwen Frankfurt (19.30 Uhr) wieder Hoffnungen auf die Pre-Playoffs und damit den vorzeitigen Klassen­erhalt machen dürfen. Dazu müssen sie mindestens Zehnter werden. Der Abstand zu Bad Nauheim ist von zwölf auf neun Punkte geschrumpft. Während Weißwasser in Bayreuth gewann, verlor Bad Nauheim sein Heimspiel gegen Frankfurt mit 2:6. An diesem Dienstag spielt nun Weißwasser gegen Frankfurt, Bad Nauheim muss in Bayreuth ran.

In jedem Fall haben die Füchse mit dem ersten Sechs-Punkte-­Wochenende der Saison gezeigt, dass sie den Kampf um die Pre-Playoffs noch nicht aufgegeben haben. Am Freitag kamen sie zu einem stimmungsvollen 4:2-Heimerfolg gegen die Eislöwen Dresden – es war der erste Derbysieg für Weißwasser in der laufenden Saison.

14 Spieltage haben die Füchse noch Zeit, um die neun Punkte aufzuholen. Einen starken Franzreb im Tor können sie also auch weiterhin sehr gut gebrauchen.

Der Gegner: Der amtierende DEL2-Meister Löwen Frankfurt hat in den zurück­liegenden Wochen wechselhafte Leistungen gezeigt und ist auf Rang drei abgerutscht. Zudem sorgte die Trennung vom langjährigen Sportchef Rich Chernomaz für Unruhe. Am Sonntag gab es einen 6:2-Sieg im hessischen Derby in Bad Nauheim. Wade MacLeod traf dabei doppelt. Topscorer ist C.J.Stretch. Sorgen bereitet Trainer Paul Gardner die Besetzung der Torhüter-­Position. Stammkeeper Brett Jaeger klagt über Rückenbeschwerden. Zudem sind die jungen Backups ­Florian Proske und Hannibal Weitzmann derzeit außer Gefecht.