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Starker Gäste-Keeper sorgt für Heimpleite der Lausitzer Füchse

Der starke Gäste-Keeper Tomas Vosvrda machte es den Lausitzer Füchsen (hier Jakub Svoboda) schwer.
Der starke Gäste-Keeper Tomas Vosvrda machte es den Lausitzer Füchsen (hier Jakub Svoboda) schwer. FOTO: Thomas Heide/thd9
Weisswasser. Die Lausitzer Füchse haben am Freitagabend gegen den EHC Bayreuth eine unerwartet klare 1:5-Heimpleite kassiert. Bester Mann beim Aufsteiger aus Franken war Torhüter Tomas Vosvrda, der die Füchse immer wieder verzweifeln ließ. Frank Noack

Nach dem bereits erreichten Klassenerhalt geht es für die Füchse jetzt um das Verteidigen des Playoff-Platzes. Im Idealfall ist sogar das Heimrecht im Viertelfinale möglich. Dafür müssen die Füchse allerdings mindestens Vierter nach der Hauptrunde werden. Vor dem Freitag-Spieltag lag Dresden mit 81 Punkten auf Platz vier, dahinter folgten Weißwasser (80) und Kaufbeuren (79) als mögliche Playoff-Teilnehmer. Inklusive der Auswärtspartie an diesem Sonntag beim EC Bad Nauheim (Beginn um 18.30 Uhr) sind noch vier Spiele in der Hauptrunde zu absolvieren.

Vor 2448 Zuschauern mussten die Füchse am Freitagabend auf den verletzten Roberto Geiseler verzichten. Anstelle von Geiseler verteidigte diesmal Sean Fischer an der Seite von Nick Bruneteau. Den Platz von Fischer im Sturm nahm Ryan Warttig ein. Im Tor stand Konstantin Kessler.

Die Gäste hatten mit Tomas Vosvrda einen ganz starken Keeper dabei. Er wurde im Januar von der Fachzeitung Eishockey-News als "Spieler des Monats" in der DEL2 geehrt. Und Vosvrda machte es den Füchsen verdammt schwer! Zumal Weißwasser durch das Tor von Valentin Busch bereits nach acht Minuten in Rückstand geriet. Bayreuth störte sehr früh das Aufbauspiel der Füchse und verteidigte sich mit allen erlaubten sowie nicht erlaubten Mitteln.

Im zweiten Drittel erhöhte David Wohlberg auf 2:0 (26.) für den Aufsteiger, der aber auch von den Konzen trationsschwächen der Gastgeber profitierte.

Immerhin erzielte Marius Schmidt ebenfalls noch im zweiten Drittel den 1:2-Anschlusstreffer (32.). Im letzten Drittel drängten die Füchse auf den Ausgleich. Aber sie machten auch weiter Fehler im Aufbauspiel. Einen dieser Patzer nutzte Ivan Kolozvary zum 3:1 für Bayreuth (53.). Kurz danach fielen bei weiteren Kontern auch noch die Gegentreffer vier und fünf durch Marcus Marsall (55.) und erneut Kolozvary (59.).

"Wir haben gegen eine starke Mannschaft mit einer brutalen Offensive gewonnen. Es war für unseren Torhüter alles andere als ein gemütlicher Abend", erklärte Gäste-Coach Sergej Waßmiller. Füchse-Co-Trainer Robert Hoffmann meinte: "Die Komplimente hören sich gut an. Aber wir können uns dafür nichts kaufen. Wir haben das Ding nicht reingekriegt."