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| 19:22 Uhr

Weißwasser
Füchse bleiben mit Derby-Sieg an der Spitze

Füchse-Stürmer Steve Saviano (M.) setzt sich gegen den Dresdner Sebastian Zauner durch.
Füchse-Stürmer Steve Saviano (M.) setzt sich gegen den Dresdner Sebastian Zauner durch. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Die Lausitzer Füchse sind nicht zu stoppen. Weißwasser siegt auch gegen Dresden und bleibt an der Tabellenspitze. Von Frank Noack

Dieses eine Tor macht Eishockey-Weißwasser doppelt glücklich! Die Lausitzer Füchse gewannen nicht nur 1:0 gegen die Eislöwen Dresden, sondern verteidigten mit diesem knappen Derby-Heimsieg auch ihre sensationelle Tabellenführung in der DEL2. Dank des Treffers von Anders Eriksson holten sich die Füchse den sechsten Erfolg im sechsten Spiel. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, schallte es durch die Arena.

Beide Teams gaben von der ersten Minute an mächtig Gas! Die Füchse stürmten mit dem Rückenwind der Tabellenführung in dieses Derby, Dresden gelang am Freitag mit dem 6:5 gegen Bietigheim im fünften Anlauf der erste Saisonsieg. Die 2950 Zuschauer in der ausverkauften Arena sahen am Sonntagabend Eishockey mit ganz viel Tempo im Fuchsbau. Die Gastgeber brachten mit vier Angriffsreihen den Puck und den Gegner in Schwung.

„Es ist noch früh in der Saison. Es ist schön, früh Erfolg zu haben und Selbstvertrauen zu bekommen. Aber wir müssen weiter jeden Tag hart arbeiten, um besser zu werden“, hatte Füchse-Trainer Corey Neilson vor dem Spiel mit Blick auf die Tabellenführung erklärt. Weißwasser schnappte sich die Spitzenposition am Freitagabend mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung beim EC Bad Nauheim. Übrigens: Zuletzt standen die Füchse vor zwei Jahren ganz oben. Damals hatten sie die ersten drei Saisonspiele gewonnen.

Tore fielen im ersten Drittel gegen Dresden nicht. In der 14. Minute krachte ein Schuss der Eislöwen an die Latte, die Füchse konnten eine doppelte Übrzahl nicht nutzen.

Auch das zweite Drittel schien trotz vieler Chancen auf beiden Seiten eine torlose Angelegenheit zu werden – bis die Füchse 42 Sekunden vor der Pausensirene einen Konter perfekt zu Ende spielen. Kapitän Anders Eriksson schlenzte den Puck über die Schoner von Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut zur 1:0-Führung für Weißwasser ins Netz (40. Minute).

Die Füchse retteten diesen knappen Vorsprung mit großem Kämpferherz und einem erneut starken Olafr Schmidt im Tor über die Zeit.

Corey Neilson (Füchse-Trainer): „Die Fans waren heute herausragend. Glückwunsch an meine junge Mannschaft, sie hat dem Druck in diesem Derby standgehalten und gut gespielt.

Jochen Molling (Eislöwen-Trainer): „Dieses Wochenende war ein Schritt in die richtige Richtung. Es war ein schnelles Spiel mit zwei guten Torhütern. Wir hatten genügend Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden. Weißwasser hat einen Fehler von uns ausgenutzt.“

Lausitzer Füchse – Eislöwen Dresden 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Tore: 1:0 Eriksson (40.): Schiedsrichter: Fischer/Steinecke; Zuschauer: 2950 (ausverkauft); Strafminuten: 2/8.

Das nächste Spiel: Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse am Mittwoch um 17 Uhr.

Lausitzer Füchse - Dresden FOTO: Thomas Heide