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Eishockey
Was hat Swinnen denn in Weißwasser gemacht?

Dennis Swinnen wartet in der DEL beim ERC Ingolstadt noch auf den Durchbruch.
Dennis Swinnen wartet in der DEL beim ERC Ingolstadt noch auf den Durchbruch. FOTO: Marcel Engelbrecht / imago/ZUMA Press
Weißwasser. Dennis Swinnen war im Fuchsbau. Jetzt wird über eine Rückkehr des letztjährigen Topscorers nach Weißwasser spekuliert. Die RUNDSCHAU hat eine schlechte und eine gute Nachricht für die Füchse-Fans. Von Frank Noack und Jan Lehmann

Diese Nachricht machte beim Heimspiel der Lausitzer Füchse gegen die Ravensburg Towerstars ganz schnell die Runde im Fuchsbau und hat mächtige Spekulationen ausgelöst: Dennis Swinnen war da!? Stimmt. Er war da. Der Topscorer der vergangenen Saison saß am Sonntag im Block Q und schaute sich die Partie seines Ex-Teams in der DEL2 an.

Auch im Internet wurde anschließend über eine mögliche Rückkehr des 24-jährigen Stürmers vom DEL-Club ERC Ingolstadt spekuliert. Wegen der Olympischen Winterspiele finden derzeit keine Spiele in der DEL statt. Zeit für einen Besuch in Weißwasser hatte Swinnen also.

Die RUNDSCHAU hat bei Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach nachgefragt. Swinnen, dessen Freundin aus Weißwasser stammt und am Sonntag ebenfalls in der Eishalle war, sei privat dagewesen. Zu einer möglichen Rückkehr des Deutsch-Belgiers sagt Rohrbach: „Wir sind im ständigen Kontakt, doch für diese Saison ist es ausgeschlossen.“

Rückblick: 2016/17 hatte Swinnen großen Anteil am Playoff-Einzug der Füchse. Mit 28 Toren und 28 Vorlagen avancierte er zum Weißwasseraner Topscorer. Anschließend wechselte er nach drei Jahren in Weißwasser dann in die DEL zum ERC Ingolstadt. Dort hatte der Stürmer trotz seiner enormen Schnelligkeit aber große Anlaufprobleme und bekam wenig Eiszeit. Inzwischen hat Swinnen 38 Partien auf seinem Konto, jedoch erst einen Treffer erzielt und zwei Vorlagen gegeben.

Vom Donaukurier in Ingolstadt bekam Dennis Swinnen kürzlich eine „4“ als Zwischenzeugnis. Die Begründung: „Obwohl Swinnen vor rund drei Wochen sein erster DEL-Treffer gelang, fand er sich zuletzt häufig auf der Tribüne wieder. Der Grund: Dem Deutsch-Belgier fehlt es nach wie vor am Durchsetzungsvermögen.“

Trotz der definitiven Absage für die laufende Saison gibt es jedoch auch eine gute Nachricht für die Lausitzer Füchse und ihre Fans: In der kommenden Saison könnte das Thema Swinnen laut Geschäftsführer Rohrbach durchaus wieder aktuell werden. Eine Entscheidung darüber, ob es für den Stürmer in Ingolstatdt weitergeht, dürfte aber frühestens im April fallen.

In der vergangenen Saison war Dennis Swinnen Topscorer der Füchse.
In der vergangenen Saison war Dennis Swinnen Topscorer der Füchse. FOTO: Thomas Heide