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| 19:23 Uhr

Eishockey
Siebter Füchse-Streich: 5:2-Sieg beim Meister

Maximilian Adam, hier beim Jubel gegen Deggendorf, traf am Mittwoch zum 1:0 für Weißwasser bei den Bietigheim Steelers.
Maximilian Adam, hier beim Jubel gegen Deggendorf, traf am Mittwoch zum 1:0 für Weißwasser bei den Bietigheim Steelers. FOTO: Thomas Heide
Bietigheim . Weißwasser siegt am Mittwochabend sogar auswärts in Bietigheim und bleibt DEL2-Spitzenreiter. Von Jan Lehmann

Das war der siebte Streich! Nach diesem spektakulären Treffer von Jakub Kania in der 57. Spielminute rissen die Spieler der Lausitzer Füchse am Mittwochabend die Arme nach oben und bejubelten nicht nur das zwischenzeitliche 4:2 – sondern auch eine Wahnsinns-Serie. Kania hatte in Unterzahl mit einem Lupfer aus der eigenen Hälfte den Puck ins leere Tor der Bietigheim Steelers bugsiert – und damit für die Vorentscheidung gesorgt. Danach ließ sich Weißwasser den siebten Sieg im siebten DEL2-Spiel nicht mehr nehmen. Die Füchse bleiben Tabellenführer, entsprechend breit ist ihre Brust.

Das bekam am Mittwochabend auch der Vorjahres-Meister Bietigheim zu spüren. Völlig unaufgeregt hielten die Weißwasseraner der etwas unkoordinierten Anfangsoffensive der Bietigheimer stand. Und mehr noch: Den Füchsen gelangen zwei Nadelstiche, die den Steelers richtig wehtaten. Erst schmetterte Maximilian Adam die erste echte Chance der Gäste aus dem Halbfeld zur 1:0-Führung  (11.) ins Netz. Und als die Füchse gerade ihre zweite Unterzahl überstanden hatten, vollendete Jeff Hayes einen Konter zum zweiten Treffer (17.). Weil der Puck nur Millimeter hinter der Torlinie war, wurde der Videobeweis herangezogen – die Füchse haben derzeit auch ein bisschen Matchglück.

Nach der Pause aber war das Team von Trainer Corey Neilson nicht richtig wach. Durch Alexander Preibisch (23.) und Max Pommersberger (24.) glich Bietigheim aus. Als die Gastgeber es dann aber verpassten, aus ihren Chancen weiter Kapital zu schlagen, war Weißwasser wieder da: Steven Bär sorgte für die 3:2-Führung (35.).

Im Schlussabschnitt hielten die Füchse das Tempo hoch und setzten die Steelers immer wieder unter Druck. In Unterzahl ließen sie dank des erneut starken Keepers Olafr Schmidt nichts mehr anbrennen. Dann traf Kania spektakulär, ehe Clark Breitkreuz erneut ins leere Tor den Endstand (59.) markierte.

Am Freitag steht das nächste Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren (19.30 Uhr) an, ehe Weißwasser am Sonntag mit den Löwen Frankfurt (17 Uhr) das nächste DEL2-Topteam empfängt. Die Hessen gewannen am Mittwochabend mit 9:2 gegendie Tölzer Löwen. Und dennoch: Der Füchse-Auftritt in Bietigheim hat über weite Strecken gezeigt, dass Weißwasser vor diesem Spiel nicht bange sein muss.

Statistik:

Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse 2:5 (0:2, 2:1, 0:2)

Tore: 0:1 Adam (11.), 0:2 Hayes (17.), 1:2 Preibisch (23.), 2:2 Prommersberger (24.), 2:3 Bär (35.); 2:4 Kania (57.), 2:5 Breitkreuz (59.); Schiedsrichter: Fauerbach/Naust; Zuschauer: 2371; Strafminuten: 8/10.