| 02:43 Uhr

Showdown vor den K.o.-Spielen

Weißwasser spielt heute in Rosenheim und schaut dabei auch auf die Dresdner Eislöwen.
Weißwasser spielt heute in Rosenheim und schaut dabei auch auf die Dresdner Eislöwen. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Die Lausitzer Füchse könnten sich das Playoff-Viertelfinale der DEL2 sichern. Der Dreikampf mit Kaufbeuren und Dresden wird ausgerechnet in direkten Duellen der drei Teams entschieden. Ein Vorgeschmack auf die Meisterrunde. Jan Lehmann

Wenn das kein Vorgeschmack auf die K.o.-Spiele ist: Schon vor den Playoffs erleben die Fans der Lausitzer Füchse in der DEL2 einen echten Showdown mit Nervenkitzel. Die Weißwasseraner, die am Sonntag mit dem 2:0 in Bad Nauheim wohl den entscheidenden Sieg für das Erreichen der direkten Playoffs geholt haben, können sich nun gar das Heimrecht für das Viertelfinale in der Meisterrunde sichern.

Dafür muss Weißwasser auf Rang vier landen - also dort, wo noch die punktgleichen Dresdner Eislöwen rangieren. Zweiter Konkurrent um diesen wichtigen Platz, der in der Serie "best of seven" ein weiteres Heimspiel garantiert, ist der ESV Kaufbeuren. Und ausgerechnet diese drei Teams machen die Sache auch direkt unter sich aus. Dresden empfängt Kaufbeuren am Freitag, Weißwasser muss am Sonntag zum Hauptrundenabschluss ins Allgäu reisen.

Weißwasser und Dresden haben dabei aber noch ein Spiel mehr als die Kaufbeurer. Die Füchse sind an diesem Dienstag (19.30 Uhr) bei den abstiegsbedrohten Starbulls Rosenheim zu Gast. Dort will die Mannschaft von Trainer Hannu Järvenpää den letzten noch fehlenden Punkt sichern, der endgültig die Viertelfinal-Teilnahme bedeutet. Der Finne setzt dabei sicher wieder auf Torhüter Konstantin Kessler, der in Bad Nauheim ein Extralob bekommen hatte. Järvenpää schwärmte nach dem Shutout: Konstantin Kessler war hervorragend. Der Junge ist erst 20 Jahre alt."

Der Blick der Füchse geht aber natürlich auch zum Erzrivalen nach Dresden, die Eis löwen treten zeitgleich bei den Kassel Huskies an. Brisant: Nach aktuellem Stand steht im Viertelfinale das sächsische Derby zwischen beiden Teams an.

In Dresden hängt dabei der Haussegen schief. Trainer Bill Stewart schimpfte nach der 2:3-Heimpleite gegen den SC Riessersee über seine Offensive: "Wenn unsere Kontingentspieler keine Tore schießen, dann werden wir in den Playoffs schnell nach Hause gehen." Ihm sind seine Profis in den Zweikämpfen nicht robust genug. Stewarts Ansage für den Showdown vor den K.o.-Spielen: "Wenn man Strumpfhosen anhat, wird das nichts."