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Positives Signal aus dem Fuchsbau

Einen zusätzlichen Kontingentspieler zu holen - nix Besonderes im Eishockey. Und trotzdem: Dass die Lausitzer Füchse einen weiteren Stürmer holen, ist ein positives Zeichen - sportlich und auch wirtschaftlich. Frank Noack

Einen zusätzlichen Spieler aus dem Ausland zu holen, wie es die Lausitzer Füchse jetzt mit dem Kanadier Kyle Just machen, ist keine Seltenheit im Eishockey. Für alle, die mit dem Pucksport nicht so vertraut sind: Die Vereine wollen sich damit absichern, falls einer der sogenannten Kontingentspieler verletzt ausfällt.

Weißwasser hat inklusive des Neuzugangs jetzt fünf Ausländer unter Vertrag, nur vier dürfen pro Partie auflaufen. Ein Spieler aus diesem Quintett sitzt also immer auf der Tribüne.

Und doch ist die Verpflichtung von Kyle Just ein kleines Stück Luxus, das sich die Füchse ganz bewusst leisten, um ihre bislang sehr gute Saison leistung nicht zu gefährden. Weißwasser liegt mit Rang fünf so gut im Rennen wie seit Jahren nicht mehr. Das Wichtigste aber ist: Dank der guten Zuschauerzahlen können sich die Füchse diesen Luxus auch leisten, weil sie mehr Eintrittsgelder eingenommen haben als geplant. Dass die Verantwortlichen diese Mehr einnahmen in die Mannschaft investieren, ist nicht nur sportlich ein klares Signal. Es ist auch ein weiterer Beleg für die wirtschaftliche Konsolidierung.

Frank.Noack@lr-online.de