| 20:15 Uhr

Null-Punkte-Wochenende für Füchse

Jens Heyer (r.) und die Füchse hatten gegen Freiburgs starken Torhüter Lukas Mensator am Sonntag einen ganz schlechten Stand.
Jens Heyer (r.) und die Füchse hatten gegen Freiburgs starken Torhüter Lukas Mensator am Sonntag einen ganz schlechten Stand. FOTO: thd
Weißwasser. Die Lausitzer Füchse haben nach ihrem Höhenflug zum Saisonstart in der DEL2 einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Zwei Niederlagen, null Punkte: So lautet die magere Bilanz des Wochenendes. Mirjam Danke

Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben die Lausitzer Füchse am Wochenende zwei Pleiten kassiert. Dem 2:4 bei den Ravensburg Towerstars folgte am Sonntag im Heimspiel vor rund 1700 Zuschauern eine 1:4-Niederlage gegen die Wölfe Freiburg. Wenngleich Weißwasser oben dran bleibt, wurde der Höhenflug von einem kleinen Fall abgelöst.

Sonntagsgegner Freiburg hatte am Freitag zu Hause gegen Aufsteiger Bayreuth (der nächste Gegner der Füchse) eine bittere Niederlage kassiert und war dementsprechend angestachelt auf ein Erfolgserlebnis aus.

Tatsächlich agierten die Gäste aus dem Breisgau sehr viel cleverer als die Füchse, was sie nach dem torlosen ersten Drittel vor allem mit ihrem Doppelschlag im zweiten Abschnitt verdeutlichten. Den schönen Treffern der Freiburger hatten die Füchse indes nichts entgegen zu setzen. Wagten sie überhaupt mal einen Schuss aufs gegnerische Tor, war dieses auch noch wie vernagelt.

Wie bereits am Freitag tat sich Weißwasser vor allem beim Powerplay schwer. Schon nach der Partie in Ravensburg hatte Füchse-Co-Trainer Robert Hoffmann moniert: "Unser Überzahlspiel hat leider nicht funktioniert." Auch auswärts hatte man schwer ins Spiel reingefunden, wurde aber wenigstens im Schlussdrittel besser.

Am Sonntag hingegen lief nicht viel zusammen. Auch dem bisherigen Goalgetter Roope Ranta blieb ein Erfolgserlebnis trotz Mühen verwehrt. Auf der anderen Seite kamen die Wölfe kurz vor Ende zum 3:0. Zwar gelang Thomas Götz 50 Sekunden vor Schluss noch der Ehrentreffer für die Füchse. Postwendend jedoch machte Freiburg mit dem 4:1 den Deckel drauf. Das erste Null-Punkte-Wochenende dieser Saison war für die Lausitzer um Trainer Hannu Järvenpää damit besiegelt.