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| 19:35 Uhr

Eishockey
Neilson führt die Füchse zu zwei Siegen

Trainer Corey Neilson feierte Freitag eine gelungene Premiere.
Trainer Corey Neilson feierte Freitag eine gelungene Premiere. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Nach dem Auftakt-Erfolg gegen Freiburg gewinnt Weißwasser auch das Sachsenderby in Crimmitschau und beschert dem neuen Trainer einen gelungenen Einstand. Von Frank Noack

Viel besser hätte der Einstand des neuen Trainers ­Corey Neilson nicht laufen können. Nach dem Auftakt-Erfolg gegen die ­Wölfe Freiburg in der Verlängerung gewann Weißwasser am Sonntag auch das Sachsenderby der DEL2 bei den ­Eispiraten Crimmitschau 4:1. Die Füchse rangieren als bestes sächsisches Team mit fünf Punkten in der oberen Tabellenhälfte. Crimmitschau und auch die Eislöwen Dresden legten dagegen mit zwei Niederlagen einen Fehlstart hin.

Am Freitagabend beim 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen Freiburg waren die Füchse mit Wechseln innerhalb der einzelnen Reihen trotz 0:3-Rückstandes zum Sieg rotiert. Diesmal musste Trainer Corey Neilson zwangsläufig wechseln. Denn Förderlizenzspieler Charly Jahnke kam bei den Eisbären Berlin in der DEL im Auswärtsspiel bei den Nürnberg Ice Tigers zum Einsatz. Im Weißwasseraner Tor stand wieder Olafr Schmidt, der beim Auftakt gegen Freiburg bereits nach 16 Minuten für Konstantin Kessler in den Kasten kam.

Genau wie am Freitag, als es zu diesem Zeitpunkt schon 3:0 für die Gäste stand, wurden die Lausitzer Füchse auch im Crimmitschauer Sahnpark kalt erwischt. Denn Patrick Pohl fälschte bereits in der 2. Minute einen Schuss unhaltbar für Keeper Schmidt ins Tor ab. Ebenfalls im ersten Drittel kam Weißwasser dann jedoch zum Ausgleich durch David Kuchejda (17.), der in Überzahl erfolgreich war.

Im zweiten Drittel mussten die Füchse vor 3369 Zuschauern erst zittern, ehe sie jubeln durften. Zunächst landete der Puck zwar im Weißwasseraner Tor. Nach ausführ­licher Begutachtung der unübersichtlichen Situation vor Schmidt durch den Videobeweis entschieden die Schiedsrichter: kein Tor für Crimmitschau. Auch eine 5:3-Überzahl konnten die Gastgeber anschließend nicht nutzen. In der 40. Minute erzielte Feodor Boarchinov das 2:1 für die insgesamt sehr kompakt stehenden Füchse.

Im dritten Drittel erhöhte Vincent Hessler auf 3:1 (47.) und schoss die Gäste endgültig auf die Sieger­straße. Auch am Freitag gegen Freiburg war der junge Förderlizenzstürmer aus Berlin erfolgreich. Kurz vor Schluss traf Jeff Hayes ins leere Tor der Eis­piraten zum 4:1-Endstand (60.).

David Kuchejda jubelt über sein Tor im Sahnpark.
David Kuchejda jubelt über sein Tor im Sahnpark. FOTO: Thomas Heide