ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:39 Uhr

Mücke-Jubiläum: Vom Jungfuchs zum Rudelführer

FOTO: Behnke
Weißwasser. Es war nicht das erste Mal, dass es bei André Mücke blutig wurde. Die Gesichtsverletzung, die sich der 33-jährige Füchse-Profi am Dienstag im Spiel gegen Bietigheim zuzog, ist die jüngste Blessur aus den vielen Eishockey-Schlachten, die das Weißwasseraner Urgestein schon geschlagen hat. Jan Lehmann

An diesem Freitag bestreitet Mücke in der Partie beim SC Riessersee sein 650. Zweitliga-Spiel. In der Saison 1999/2000 war der damalige Jungfuchs zum ersten Mal bei den Profis von Weißwasser zum Einsatz gekommen. Mücke begann damals als Stürmer, wurde aber im Laufe seiner langen Karriere zum Verteidiger "umgeschult".

In 649 Zweitliga-Spielen für die Füchse, Dresden und Bremerhaven erzielte der Weißwasseraner 70 Tore und gab 168 Vorlagen.

"Der Junge kämpft auf dem Eis wie eine Bulldogge", lobte 2004 der einstige Füchse-Trainer Horymir Sekera den damaligen Jungfuchs Mücke. Aus dem einstigen Jungfuchs ist längst der Rudelführer und Kapitän im Lausitzer Fuchsbau geworden, eine "Bulldogge" ist Mücke aber geblieben. Ein Kämpfer, der sich mit voller Wucht in jedes Spiel wirft - manchmal, wie zuletzt gegen Bietigheim, auch auf Kosten der eigenen Gesundheit.

Diese Einsatzfreude wird auch am Freitag in Garmisch-Partenkirchen und dann am Sonntag wieder nötig sein - im Derby gegen Mückes Ex-Club Dresdner Eislöwen. Dann erhält Mücke auch die Ehrung für sein Zweitliga-Jubiläum - und das vor vermutlich ausverkauften Rängen. Einen passenderen Rahmen gibt es wohl kaum.