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| 02:38 Uhr

Mit Neu-Coach Gardner soll endlich Ruhe in den Fuchsbau einziehen

Paul Gardner tritt mit den Füchsen in Ravensburg an.
Paul Gardner tritt mit den Füchsen in Ravensburg an. FOTO: Ruhland
Kaufbeuren. Wie aufregend die vergangenen Tage und Wochen bei den Lausitzer Füchsen waren, zeigte sich bei den Dankesworten des neuen Cheftrainers Paul Gardner nach dem 4:2-Sieg am Sonntagabend beim ESV Kaufbeuren. "Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg und bedanke mich bei meinem neuen Boss, dass er mich verpflichtet hat. Frank Noack

Bei Peter Ihnacak, dass er das Team sechs Spiele lang gecoacht hat und auch bei ,Hoffi', der mir sehr geholfen hat", sagte Gardner.

Mit der Verpflichtung des 59-jährigen Kanadiers mit dem markanten Schnauzbart sollen nun endlich wieder Ruhe und Kontinuität in den Fuchsbau einkehren. Hauptgesellschafter René Reinert, Interimscoach Ihnacak sowie Co-Trainer Robert Hoffmann haben mit ihrer Arbeit über den Jahreswechsel dafür gesorgt, dass die Füchse den Ausnahmezustand in der Trainer-Frage erstaunlich gut überstanden und den Abstand zu Pre-Playoff-Rang zehn auf nur noch sechs Punkte verkürzen konnten.

Um endlich wieder Kontinuität reinzukriegen, entschied sich Reinert letztlich auch ganz bewusst dagegen, noch einige Spiele mit Ihnacak als Übergangslösung weiterzumachen. "Weil wichtige Spiele anstehen, brauchten wir eine schnelle Lösung", betont der Hauptgesellschafter. An diesem Dienstag steht die nächste Partie bei den Ravensburg Towerstars (20 Uhr) auf dem Programm. Und am Samstag folgt dann die Freiluft-Premiere beim Winter-Derby in Dresden (16.15 Uhr).

Dafür verantwortlich war auch die gute Chemie zwischen allen Beteiligten. Paul Gardner - er ist übrigens fünffacher Vater - flog am Neujahrstag von Memphis in den USA nach Deutschland. Und Ihnacak kam extra nochmal nach Weißwasser zurück, um seinem Nachfolger die Mannschaft geordnet zu übergeben.