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Lausitzer Jungs zerschießen Füchse-Traum

Auch das fünfte Spiel der Serie war heiß umkämpft. Weißwasser konnte sich aber in den entscheidenden Situationen nicht durchsetzen.
Auch das fünfte Spiel der Serie war heiß umkämpft. Weißwasser konnte sich aber in den entscheidenden Situationen nicht durchsetzen. FOTO: Fischer
Kassel. Aus. Schluss. Jan Lehmann

Vorbei. Selbst das letzte Aufbäumen und drei Tore von Goldhelm Dennis Swinnen haben nicht gereicht. Die DEL2-Saison 2016/17 ist für die Lausitzer Füchse beendet. Ausgerechnet zwei Weißwasseraner Jungs zerschossen am Freitag bei der 3:5 (0:2, 2:2, 1:1)-Niederlage bei den Kassel Huskies den Füchse-Traum vom Halbfinale.

Ganze 15 Sekunden hatte es gedauert, ehe Steve Hanusch dem Spiel die Richtung gab. Sein Tor zum 1:0 (1.) verstärkte die Kassler Zuversicht, die "Best of seven"-Serie vorzeitig beenden zu können. Weißwasser mühte sich, entwickelte im ersten Abschnitt auch Chancen - aber kaum Torgefahr.

Anders die Huskies, die durch Toni Ritter nach einem Abwehrfehler der Füchse mit der Effizienz des amtierenden Meisters und erneuten Titelanwärters zum 2:0 (14.) kamen.

Hanusch und Ritter, also zwei Jungs deren Familien in Weißwasser leben und die beide bei den Füchsen das Eishockey-ABC erlernt haben, entwickelten sich zu den entscheidenden Spielern dieser Playoff-Serie. Schon beim 5:1 in Weißwasser am vergangenen Dienstag hatten sie insgesamt drei Tore beigesteuert.

Im zweiten Drittel konnte Weißwasser noch einmal kurz vom Wunder träumen - aber nur sehr kurz. Goldhelm Dennis Swinnen brachte die Füchse zwar mit zwei Toren (22./27.) zurück ins Spiel. Doch nur 23 Sekunden später traf Kassels Thomas Merl zur erneuten Führung. Und in der 30. Minute sorgte - na klar - der überragende Toni Ritter wieder für den Zwei-Tore-Vorsprung.

Swinnens dritter Treffer (56.) sorgte für eine heiße Schlussphase und das letzte Aufbäumen der Füchse - doch Kassels Downing traf ins leere Tor (59.).