ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 22:36 Uhr

Eishockey
Lausitzer Füchse vergeben Großchance im Liga-Endspurt

Ryan Warttig schoss in Heilbronn das zwischenzeitliche 2:1 für die Lausitzer Füchse.
Ryan Warttig schoss in Heilbronn das zwischenzeitliche 2:1 für die Lausitzer Füchse. FOTO: Thomas Heide
Heilbronn. Der Sieg war für Weißwasser in Heilbronn zum Greifen nahe, doch dann gab es eine 2:3 (0:1, 2:0, 0:2)-Niederlage beim direkten Konkurrenten. Nun wird der vorzeitige Klassenerhalt sehr schwer.

(jal) Die Lausitzer Füchse haben am Freitagabend einen derben Rückschlag im Kampf um die Pre-Playoffs erlitten. Mit der knappen 2:3-Niederlage bei den Heilbronner Falken verpasste das Team von Trainer Robert Hoffmann die Chance, bis auf zwei Punkte an die Baden-Württemberger heranzurücken. Stattdessen haben sie bei noch acht ausstehenden Partien nunmehr acht Zähler Rückstand.

Im Spiel mit dem direkten Konkurrenten um den wichtigen Tabellenplatz zehn gerieten die Weißwasseraner früh in Rückstand. Jordan Heywood (6.) brachte die Gastgeber in Führung und Weißwasser weit weg vom vorzeitigen Klassenerhalt. Doch mit einer Leistungssteigerung im zweiten Drittel drehten die Füchse das Spiel. Erst traf Roope Ranta (29.) nach Vorarbeit von Jeff Hayes. Kurz darauf war Ryan Warttig nach Vorlage von Feodor Boiarchinov (30.) erfolgreich.

Bemerkenswert: Diesen Treffer schossen die Füchse in Unterzahl. Neuzugang David Kuchejda saß da gerade auf der Strafbank. Der Tscheche, der erst am Mittwoch von den Kassel Huskies gekommen war, spielte mit Boiarchinov und Marius Schmidt in der zweiten Angriffsreihe.

Der so wichtige Auswärtssieg war nun zum Greifen nahe, doch die Füchse vergaben diese Großchance im Liga-Endspurt. Im Schlussdrittel kassierten die Füchse in Unterzahl den 2:2-Ausgleich durch Justin Kirsch (45.). Der Kanadier legte mit einem wuchtigen Schuss aus der Halbdistanz nach – und Heilbronn war wieder mit 3:2 (50.) in Führung. Bei beiden Gegentoren saß Füchse-Kapitän André Mücke auf der Strafbank. In der Schlussphase waren die Füchse noch zweimal für je zwei Minuten in Überzahl. Doch die Weißwasseraner konnten das Spiel nicht noch einmal drehen. Coach Robert Hoffmann erklärte: „Die individuelle Klasse von Heilbronn hat heute den Unterschied gemacht. Die haben drei Reihen, die Druck machen können. Uns fehlen die Scorer, die Durchschlagskraft. Wir werden aber weiter kämpfen.“

Am Sonntag empfangen die Weißwasseraner nun die Ravensburg Towerstars im Fuchsbau (17 Uhr) und könnten mit einem Sieg sowie der Schützenhilfe von Tabellenführer Bietigheim Steelers, der zeitgleich gegen Heilbronn spielt, zumindest den Abstand auf Rang zehn wieder etwas verkürzen.

Heilbronner Falken – Lausitzer Füchse 3:2 (1:0, 0:2, 2:0)

Tore: 1:0 Heywood (7.), 1:1 Ranta (29.) 1:2 Warttig (30.), 2:2 Kirsch (45.), 3:2 Kirsch (50.); Schiedsrichter: Hascher/Paule; Strafminuten: 16/14.