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| 13:20 Uhr

Eishockey
Füchse und Coach Neilson lernen weiter dazu

Füchse-Stürmer Steve Saviano erzielte am Sonntag in Bayreuth mit einem klassischen Bauerntrick das zwischenzeitliche 4:3 für Weißwasser.
Füchse-Stürmer Steve Saviano erzielte am Sonntag in Bayreuth mit einem klassischen Bauerntrick das zwischenzeitliche 4:3 für Weißwasser. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Der Eishockey-Zweitligist aus Weißwasser bleibt ungeschlagen. Nun steht für die Lausitzer Füchse das Derby gegen Dresden an. Von Jan Lehmann

(jal) Der neue Trainer Corey Neilson fordert von der Mannschaft der Lausitzer Füchse seit seiner Amtsübernahme immer wieder Lernprozesse – und das offensichtlich mit Erfolg. Nach vier Siegen an den ersten beiden Wochenenden steht Weißwasser in der DEL2 auf Rang zwei. Dass die Füchse am Sonntagabend beim 6:4 bei den Bayreuth Tigers bereits zum zweiten Mal einen 0:3-Rückstand zum Sieg drehen konnten, spricht zudem für die Moral der Mannschaft.

Und auch Neilson lernt schnell.  Weil er am Freitag die Pressekonferenz nach dem 4:2-Heimsieg gegen den Deggendorfer SC überraschend zügig verlassen hatte, gab es leichte Irritationen im Fuchsbau. Füchse-Sprecher Ronald Byron teilte via Facebook mit: „Corey Neilson war es aus England gewohnt, die Pressekonferenz eigenständig zu verlassen, wenn keine Fragen mehr gestellt werden. Der Ablauf bei uns war ihm nicht in der Form bekannt. Inzwischen wurde mit ihm darüber gesprochen und er wird bei der Pressekonferenz künftig bis zum Ende anwesend sein.“

Gesagt, getan – am Sonntag in Bayreuth blieb Neilson brav  am Rednerpult stehen.

Zuvor hatte seine Mannschaft einen weiteren Lernprozess erfolgreich absolviert: „Im ersten Drittel haben wir uns zu langsam bewegt, langsam reagiert“, so Neilson, der berichtete: „In der ersten Pause habe ich den Jungs in aller Ruhe erklärt, dass man die Schlittschuhe auch zum Laufen benutzen kann. Wenn wir anfangen, Schlittschuh zu laufen und den Puck schnell zu bewegen, dann sind wir ziemlich gut.“

Das sollen am kommenden Sonntag (17 Uhr) auch die Dresdner Eislöwen im Fuchsbau zu spüren bekommen. Zuvor ist Weißwasser am Freitag in Bad Nauheim (19.30 Uhr) zu Gast.

1. Löwen Frankfurt 4 20:7 12

2. Lausitzer Füchse 4 19:11 11

3. Ravensburg Towerstars 3 18:6 9

4. Bietigheim Steelers 4 13:9 9

5. Heilbronner Falken 4 14:14 9

6. ESV Kaufbeuren 4 18:14 6

7. Kassel Huskies 3 12:10 6

8. Eispiraten Crimmitschau 4 9:9 6

9. Tölzer Löwen 4 13:14 6

10. EHC Freiburg 4 13:16 4

11. EC Bad Nauheim 4 11:19 3

12. EHC Bayreuth 4 10:17 0

13. Deggendorfer SC 4 8:18 0

14. Dresdner Eislöwen 4 10:24 0