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| 02:39 Uhr

Lausitzer Füchse träumen schon von den Playoffs

Weißwasser jubelt über den Sieg gegen den Erzrivalen.
Weißwasser jubelt über den Sieg gegen den Erzrivalen. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Womöglich hat sich Robert Hoffmann, Co-Trainer der Lausitzer Füchse, am Sonntagabend nach dem 3:2-Derbysieg gegen die Eislöwen Dresden da etwas aufs Glatteis gewagt. Nach dem umkämpften DEL2-Spiel, in dem Weißwasser etwas glücklich die drei Punkte einfuhr, lobte Hoffmann nicht nur seine Mannschaft, sondern auch den Gegner: "Dresden ist ein der drei, vier Topmannschaften in dieser Liga. Jan Lehmann

Die werden wir wahrscheinlich noch öfter sehen in diesem Jahr."

Wie ist das denn gemeint - schließlich sieht der Hauptrundenspielplan nur noch eine Begegnung mit dem Erzrivalen aus der Landeshauptstadt (12. Februar) vor? Träumt Hoffmann etwa schon von den Playoffs mit den Füchsen - und womöglich einem K.o.-Duell gegen Dresden? Der Assistent von Hannu Järvenpää lächelte: "Wir sind Eishockey-Trainer und Spieler und arbeiten dafür, um am Ende des Jahres das letzte Spiel zu machen. Das ist unser Ziel, genau wie das Ziel der Eislöwen."

Doch noch müssen die Füchse 18 Spiele in Hauptrunde über stehen. Der Sieg gegen Dresden und der Sprung auf Rang vier machen aber weiter Hoffnung auf die direkte Playoff-Qualifikation.

Ein bisschen träumen ist erlaubt, aber Co-Trainer Hoffmann erklärte am Ende diplomatisch: "Die Klasse der Dresdner ist erst einmal Fakt. Es wird sich dann zeigen, wer aufeinandertrifft." Mit Glatteis kennt man sich in Weißwasser halt aus.

Die Dresdner Eislöwen haben den Vertrag mit Marcel Rodman aufgelöst. Der Slowene wechselt mit sofortiger Wirkung zum Spitzenreiter Bietigheim Steelers. Am Sonntag hatte Rodman noch den zwischenzeitlichen Ausgleich für Dresden geschossen.

Die Lausitzer Füchse laden am Mittwoch um 19 Uhr zum Fanforum in den Fuchsbau. Das Schwerpunktthema ist die Stimmung in der Eisarena. Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach könne aber auch zu anderen Themen befragt werden, hieß es.