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Eishockey
Bekommt Füchse-Probespieler Kohl einen Vertrag?

Marc Kohl trainiert noch bis Donnerstag in Weißwasser.
Marc Kohl trainiert noch bis Donnerstag in Weißwasser. FOTO: imago sportfotodienst / imago/Eibner
Weißwasser. Weißwasser will die Abwehr für den Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 verstärken. Zumal ein weiterer Abgang in der entscheidenden Saisonphase droht. Von Frank Noack

Die Lausitzer Füchse basteln weiter an ihrem Rettungsplan für den Klassenerhalt in der DEL2. In dieser Woche stellt sich mit Marc Kohl (26) ein deutscher Verteidiger in Weißwasser zum Probetraining vor. „Wir wollen schauen, ob er uns weiterhelfen kann“, erklärt Geschäftsführer Dirk Rohrbach. An diesem Wochenende in den Spielen gegen die Eislöwen Dresden am Freitag (Beginn um 19.30 Uhr) und am Sonntag beim EHC Bayreuth (18.30 Uhr) wird der im Nachwuchs der Adler Mannheim ausgebildete Verteidiger aber nicht zum Einsatz kommen.

Marc Kohl steht derzeit beim Weißwasseraner Zweitliga-Konkurrenten EC Bad Nauheim unter Vertrag. Seit 2015 hat er insgesamt 112 Partien für Bad Nauheim absolviert. In der laufenden Saison kam er allerdings nur zwölf Mal für die Kurstädter zum Einsatz. Zuletzt wurde Kohl durch eine Knieverletzung ausgebremst. Seit zehn Tagen steht der Abwehrspieler wieder auf dem Eis.

Im Probetraining muss Marc Kohl jetzt nachweisen, dass er der schwächelnden Füchse-Defensive helfen kann. Zumal Förderlizenzspieler Maximilian Adam auch bei den Eisbären Berlin eingeplant ist und bei Bedarf in der DEL zum Einsatz kommen soll. Adam hat sich zu einem wichtigen Faktor in der Füchse-Abwehr entwickelt.

Marc Kohl soll vorerst bis Donnerstag in Weißwasser mittrainieren. Trainer Robert Hoffmann: „Nach zwei Übungseinheiten möchte ich noch kein abschließendes Urteil fällen. Wir werden uns nach dem Wochenende zusammensetzen und eine Entscheidung treffen.“

Außerdem sind die Füchse nach dem endgültigen Abgang des schwedischen Stürmers Viktor Lennartsson zum EV Landshut wie angekündigt auf der Suche nach einem neuen Kontingent-Verteidiger. Eine kurzfristige Lösung wird es aber nicht geben, betont Geschäftsführer Dirk Rohrbach: „Wir haben zwei, drei Kandidaten in der engeren Wahl. Aber hier müssen wir genau hinschauen. Der Verteidiger soll einen Vertrag bis Saisonende bekommen, es muss also passen.“

Eine Entscheidung wird frühestens in der kommenden Woche fallen.