| 17:57 Uhr

Eishockey
Lausitzer Füchse suchen nach Verstärkung

Der Kanadier Kyle Just (r.) musste zuletzt zuschauen.
Der Kanadier Kyle Just (r.) musste zuletzt zuschauen. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Ein Grund für die aktuelle Schwäche der Lausitzer Füchse sind die schwächelnden Kontingentspieler. Geschäftsführer Rohrbach bestätigt in der RUNDSCHAU: Hinter den Kulissen läuft schon seit einiger Zeit die Suche nach Verstärkungen. Von Frank Noack

Am Dienstag bei der 1:7-Niederlage der Lausitzer Füchse gegen den ESV Kauf­beuren traf es Kyle Just. Der Kanadier musste als überzähliger Kontingent­spieler zu Hause bleiben. Weißwasser hat derzeit fünf Ausländer unter Vertrag – nur vier dürfen pro ­Partie in der DEL2 zum Einsatz ­kommen.

Von einem leistungssteigernden Konkurrenzkampf, den sich die Verantwortlichen im Fuchsbau eigentlich erhofft hatten, ist man derzeit weit entfernt. Kein Wunder also, dass hinter den Kulissen längst die Suche nach Verstärkungen läuft. „Wir prüfen, welche ­Optionen uns dabei zur Verfügung stehen“, sagt Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach und ergänzt: „Allerdings nicht erst seit der 1:7-Niederlage in Kaufbeuren.“

Das bedeutet: In der bevorstehenden Länderspielpause könnte es personelle Veränderungen geben. Da der deutsche Markt derzeit wenig hergibt und erfahrungsgemäß jetzt viele Teams noch einmal auf die Suche gehen, ist die Verpflichtung eines weiteren Ausländers am wahrscheinlichsten. Rohrbach erklärt aber auch klipp und klar: „Wir werden sicher keinen sechsten Ausländer holen. Wenn wir etwas machen, dann nur über einen Tausch.“ Der laufende Vertrag eines anderen Ausländers müsste also aufgelöst werden.

Das Personalkarussell kommt aber nicht nur in Weißwasser in Schwung. Die Verantwortlichen von Liga-Konkurrent EHC Bayreuth hatten schon in der vergangenen ­Woche die Reißleine gezogen. Bei den Franken mussten mit dem Tschechen Michal Barta und Ziga Pesut (Slowenien) sogar gleich zwei Kontingentspieler gehen.