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| 21:40 Uhr

Lausitzer Füchse haben einen neuen Trainer

Paul Gardner ist neuer Trainer bei den Füchsen. Von 2008 bis 2011 stand er bei den Hamburg Freezers in der DEL an der Bande.
Paul Gardner ist neuer Trainer bei den Füchsen. Von 2008 bis 2011 stand er bei den Hamburg Freezers in der DEL an der Bande. FOTO: Marcus Brandt (dpa)
Weißwasser. Interimscoach Peter Ihnacak hat nach seiner Bedenkzeit das Angebot der Lausitzer Füchse abgelehnt. Daraufhin haben die Weißwasseraner am Neujahrstag einen ehemaligen DEL-Coach verpflichtet. Jan Lehmann

Neues Jahr, neuer Trainer: Die Lausitzer Füchse gehen mit Paul Gardner (59) in das Eishockey-Jahr 2016. Der Kanadier übernimmt das Amt von Interimstrainer Peter Ihnacak. Diese Entscheidung teilte der Zweitligist am Freitagabend mit. Demzufolge hatte Interimscoach Ihnacak nach seiner erbetenen Bedenkzeit das Angebot der Füchse abgelehnt, die Weißwasseraner bis zum Saisonende in der DEL2 zu coachen. Über die Hintergründe haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Unter dem Slowaken, der Mitte Dezember kurzfristig auf Dirk Rohrbach gefolgt war, hatten die Füchse in sechs Spielen vier Siege geholt. Nach der Absage verpflichteten die Füchse den Kanadier Paul Gardner. Laut Vereinsmitteilung wird Gardner an diesem Samstag in Deutschland erwartet und die Füchse am Sonntag beim Auswärtsspiel in Kaufbeuren (17.30?Uhr) erstmals betreuen. Gardner ist als Chefcoach sehr erfahren. Er hat unter anderem zwei Jahre den DEL-Klub Hamburg Freezers trainiert und fünf Jahre als Co-Trainer für den NHL Klub Nashville gearbeitet. In den beiden letzten Spielzeiten wurde Gardner mit Tilburg Meister in der ersten holländischen Liga. Von seinen bisherigen Stationen kennt er bereits die Füchse-Spieler Greg Classen, Darren Haydar und Elia Ostwald. Zuvor hatten die "Eishockey-News" berichtet, dass auch der ehemalige deutsche Nationalspieler Peter Draisaitl ein Kandidat für das Traineramt in Weißwasser gewesen sei. Gegenüber dem Fachmagazin erklärte der 50-Jährige: "Meine persönliche Lebensplanung sieht etwas anderes vor."