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Lausitzer Füchse geben Entwarnung in der Defensive

Füchse-Trainer Hannu Järvenpää
Füchse-Trainer Hannu Järvenpää FOTO: Heide
Weißwasser. Die Personallage bei den Lausitzer Füchsen hat sich vor dem vierten Wochenende der DEL2-Saison wieder etwas entspannt. Verteidiger Steven Bär kann in den Partien an diesem Freitag gegen die Heilbronner Falken (19.30 Uhr) und am Sonntag bei den Ravensburg Towerstars (18.30 Uhr) mitwirken, teilt der Eishockey-Zweitligist mit. Frank Noack

Bär hatte am vergangenen Freitag beim Spiel in Frankfurt einen Puck auf die Hand bekommen und musste seitdem pausieren. Bei den Untersuchungen sei "keine schwerwiegende Verletzung" festgestellt geworden, heißt es in der Mitteilung. Bär habe sich "eine schmerzhafte Prellung" zugezogen und könne gegen Heilbronn mit hoher Wahrscheinlichkeit spielen.

Die teilweise Entwarnung in der Defensive gibt Trainer Hannu Järvenpää wieder mehr taktische Optionen. In den bisherigen fünf Saisonspielen haben die Füchse bereits 22 Gegentreffer kassiert. In der Tabelle findet sich Weiß wasser nach dem mäßigen Saisonstart nur auf Rang 12 wieder.

Obwohl mit Chris Owens der Topverteidiger wegen einer Verletzung auch weiterhin ausfällt, hatte Järvenpää zuletzt mit Marius Nägele und Yannick Mund gleich zwei Defensivspieler zum Zuschauen verurteilt, obwohl sie einsatzfähig waren. Dem Vernehmen nach war der Trainerstab mit dem Auftreten von Nägele und Mund nicht zufrieden.

Aussortiert seien sie deswegen aber nicht, betont Järvenpää in der Fachzeitung "Eishockey-News" im Rückblick auf die Partie gegen Bietigheim am Sonntag: "Ganz klar, die beiden sind Teil der Mannschaft und werden auch wieder spielen. Es ging nur um das heutige Spiel und die Frage, wie wir noch zu Punkten kommen könnten."

Am kommenden Wochenende dürften also wieder deutlich mehr Verteidiger im Füchse-Kader sein.