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| 21:50 Uhr

Lausitzer Füchse feiern den Sieg mit Sekt

Erster Spiel und erstes Tor für Neuzugang Kyle Just (l.).
Erster Spiel und erstes Tor für Neuzugang Kyle Just (l.). FOTO: Thomas Heide /thd9
Weißwasser. Weißwasser gewinnt gegen Meister Kassel 4:3 und festigt Tabellenplatz fünf. Neuzugang Kyle Just startet gleich richtig durch. Frank Noack

Bereits vor dem Spiel gab es Sekt für die weib lichen Fans in der Eisarena. Aber nicht wegen des Höhenfluges der Lausitzer Füchse in dieser DE2-Saison, sondern weil natürlich auch am Dienstagabend noch Valentinstag war. Und auch nach dem Spiel wurde im Fuchsbau gefeiert. Denn die Gastgeber setzten sich gegen den amtierenden Meister Kassel Huskies nach einer erneut sehr ordentlichen Leistung mit 4:3 durch und festigten den fünften Tabellenplatz in der DEL2.

Bei den Füchsen stand diesmal Marvin Cüpper vom Kooperationspartner Eisbären Berlin im Tor. Und mit dem Kanadier Kyle Just stellte sich den 1812 Zuschauern ein Neuzugang auf dem Eis vor. Der erst kürzlich verpflichtete Kanadier bestritt gegen den Zweitliga-Meister aus Kassel seine erste Partie im Füchse-Trikot. Dafür wurde Jakub Svoboda diesmal geschont und saß als überzähliger Kontingentspieler draußen.

Es war von der ersten Minute an ein sehr intensives Spiel, in dem die Gäste den etwas besseren Start hinlegten und sich mehrere Chancen erarbeiten. Das erste Tor fiel aber auf der anderen Seite. Dennis Palka traf in der 19. Minute zur Führung für Weißwasser. Im zweiten Drittel dürfte so manchem Zuschauer nicht nur wegen des Sekt-Empfanges leicht schwindlig geworden sein. Erst ging Kassel innerhalb von 14 Sekunden durch die Toren von Braden Pimm (30.) und Manuel Klinge (31.) mit 2:1 in Führung. Doch die Füchse meldeten sich umgehend zurück. Erst traf Jeff Hayes (2:2/31.) und dann ließ Neuzugang Kyle Just mit dem dritten Tor (34.) die Halle jubeln.

Gleich zu Beginn des dritten Drittels wurde die Stimmung auf den Rängen noch besser. Jens Heyer war ebenfalls in Sektlaune und erhöhte nach einem schönen Sololauf auf 4:2 (42.). Doch Kassel störte danach die Party mit dem Anschlusstor durch Thomas Merl ziemlich kompromisslos (45.).

In der 55. Minute hätte dann Neuzugang Just alles klarmachen können. Aber er scheiterte bei seinem Solo an Markus Keller im Tor der Kassel Huskies.

Die letzten Minuten wurden deshalb zur Zitterpartie für die Gastgeber. Sekt oder doch nur Selters? Die Füchse warfen sich mit viel Einsatz in die Schüsse der Gäste und retteten den knappen Vorsprung über die Zeit.

"Kassel ist eine starke Mannschaft. Ich denke, wir haben die Fans sehr gut unterhalten", freute sich Füchse-Trainer Hannu Järvenpää über den Heimsieg.

Für die Lausitzer Füchse steht am Freitag bereits das nächste Duell gegen einen Konkurrenten um die Playoff-Plätze auf dem Programm. Die Partie gegen die Ravensburg Towerstars beginnt um 19.30 Uhr. Es ist das dritte Heimspiel innerhalb einer Woche. Dann allerdings wieder ohne Sekt.